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Baugebiete Thumbachaue und Steinfelser Straße: Spezielle Prüfung notwendig

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Grafenwöhr. Für zwei neue Baugebiete fordert die Untere Naturschutzbehörde eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung. Dadurch verzögert sich die Erschließung. Timo Schön sorgt sich außerdem wegen Pferdeäpfeln auf den Wegen.

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Für die geplanten Baugebiete an der "Thumbachaue" und "Steinfelser Straße" sind spezielle artenschutzrechtliche Prüfungen notwendig. Bilder: Stefan Neidl.

Der Stadtrat stellt fleißig Baugebiete auf: Neben der Max-Reger-Straße ist nun auch die öffentliche Auslegung zur "Thumbachaue" und zur "Steinfelser Straße" erfolgt. Zu beiden Bebauungsplänen sind rund 80 Seiten Stellungnahmen eingegangen, die nun bearbeitet werden. 

Bürgermeister Edgar Knobloch ging aber schon einmal zu den Einwänden der unteren Naturschutzbehörde ein. Diese fordern für beide Gebiete eine "spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP)". Über eine Vegetationsperiode von März bis September werden dabei Erhebungen zu geschützten Tier- und Pflanzenarten durchgeführt. Das Gutachten ist bereits in Auftrag gegeben, die beiden Projekte werden sich dadurch etwa um ein Jahr verzögern. Knobloch erklärt, dass diese Forderungen heutzutage Standard seien: "Für die Steinfelser Straße wird zusätzlich ein schalltechnisches Gutachten und eventuelle Schutzmaßnahmen wegen der Bundesstraße 299 erforderlich."

Die Stadträte beschließen für sich eine künftige, monatliche IT-Pauschale von 25 Euro. Vier Stadträte stimmen dagegen, da ursprünglich 20 Euro ausgemacht waren. 

Baugenehmigungen für Wald- und Schlörstraße 

Ein Bauherr will in der Waldstraße ein Einfamilienhaus mit Garage errichten. Der Nachbar wird die Abstandsflächen übernehmen, das Dach wird eine Neigung von 20 Grad anstelle von 38 bis 48 Grad haben und die Kniestockhöhe überschreitet die Vorgabe.

Ein weiterer Antragsteller will eine Dachgaube in der Schlörstraße in Hütten bauen. Der Stadtrat erteilt beiden Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen.

Nach Hunde-Kot jetzt Pferdeäpfel? 

Timo Schön (SPD) erinnert an die kürzliche Diskussion um Hundekot auf den Straßen. Hundehalter hätten ihn nun angesprochen, warum denn Pferdäpfel auf den Wegen toleriert werden. Knobloch war spontan unschlüssig, was man tun könne: Sollen Reiter künftig Tüten für die Hinterlassenschaften ihrer Tiere mitführen? "Pferdekot ist schon was anderes als der von Hunden." Er wollte von einer Regelung absehen. Schön sagt, er wollte es nur einmal öffentlich angesprochen haben und publik machen. 

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