Begegnungscafé Pressath: Fröhliche Stimmung unter Nationen

Pressath. Zum zweiten Mal veranstaltete der Helferkreis Asyl in Pressath einen gemeinsamen Sonntagnachmittag für Asylbewerber und Ehrenamtliche. Die Stimmung ist schon viel ausgelassener und von Berührungsängsten ist nichts mehr zu spüren.

Von Stephanie Landgraf

Helferkreis Asyl Pressath 1

Unter dem Motto „Wohlfühlen und Genießen“ verbringen Pressather und Asylbewerber zum zweiten Mal gemeinsam den Sonntagnachmittag. Rege Beteiligung und gute Stimmung: Der Helferkreis Asyl Pressath lud erneut zum Begegnungscafé in das Hans-Ficker-Vereinshausein, das die AWO zur Verfügung stellte.

Dank der zahlreichen Kuchenspenden der Mitglieder des Helferkreises Asyl und nicht zuletzt der Asylbewerber, konnten sich die rund 70 Besucher über ein umfangreiches Büffet freuen. Für den kleinen Hunger gab es auch deftige Blätterteigspezialitäten. „Von den kleinen Unsicherheiten auf beiden Seiten der Gäste ist dieses Mal nichts zu spüren.

Unsere Bemühungen zeigen Früchte: Berührungsängste gehören der Vergangenheit an,

freute sich Gudrun Raab. Sie durfte erneut Asylbewerber und Ehrenamtliche aus Eschenbach und Trabitz begrüßen.

Helferkreis Asyl Pressath 2

Das wichtigste Gesprächsthema am Sonntagnachmittag war die schwierige und anstrengende Wohnungs- und Arbeitssuche. Viele der Schutzsuchenden haben mittlerweile die Anerkennung erhalten und dürfen nun aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen und sich Arbeit suchen. Das stellt sowohl die Geflüchteten, als auch ihre deutschen Unterstützer vor neue Herausforderungen. Die Familien wollen aber vor allem in Pressath bleiben, weil sie sich dort sehr wohl fühlen.

Helferkreis Asyl Pressath 3

Hassan Ali Djan berichtet über eigene Flucht

Wer sich gern näher mit dem Thema „Flucht und Integration“ auseinandersetzen möchte, kann dies am Freitag, 2. Dezember, in der Aula der Wirtschaftsschule in Eschenbach. Ab 19.30 Uhr findet dort eine Lesung von Hassan Ali Djan mit anschließender Diskussion statt. In seinem Buch „Afghanistan. München. Ich.“ berichtet der Autor bei freiem Eintritt über seine eigene Flucht.

Bilder: Helferkreis Asyl Pressath 

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