Berufsfeuerwehrtag: Kein Unterschied zum echten Einsatz

Parkstein. Beim Berufsfeuerwehrtag wurde mit dem Nachwuchs eine 24 Stundenschicht hautnah an der Praxis simuliert.

Foto: Fabian Schreffl

Nachdem der letzte Berufsfeuerwehrtag pandemiebedingt schon drei Jahre zurückgelegen hatte, konnte nun endlich wieder im großen Stil geübt werden. Pünktlich begrüßte Jugendwart und Hauptinitiator Fabian Schreffl am Samstag die 19 Jugendlichen aus Parkstein und Hammerles im Feuerwehrgerätehaus Parkstein.

Zunächst machten sich die Feuerwehranwärter mit den zugeteilten Fahrzeugen vertraut, ehe sie bei einer Stationsausbildung lernten, wie man im Einsatz unter Atemschutz vorgeht. Dazu wurden vier originalgetreue Übungsgeräte in kinderfreundlichem Format ausgeliehen.

Kein Unterschied mehr zum echten Einsatz

Die erlernten Fähigkeiten konnten schon kurz darauf bei einem simulierten Wohnhausbrand umgesetzt werden. Auch Einsatzlagen wie Personensuche, Tierrettung oder ausgelöste Brandmeldeanlagen sorgten im weiteren Verlauf für Spannung, wobei ein großes Augenmerk auf der realitätsgetreuen Gestaltung der Einsätze lag.

Eine fingierte Leitstelle bot die Möglichkeit, unter echten Bedingungen auszurücken und zu funken. Dabei war auch ein Rettungswagen vom Roten Kreuz inklusive dreiköpfiger Besatzung anwesend, um die wichtige Zusammenarbeit zwischen den beiden Blaulichtorganisationen zu schulen.

Früh aufstehen und ab in den Dienst

Nach einer verdienten Nachtruhe ging es schließlich frühmorgens weiter mit einem landwirtschaftlichen Maschinenunfall im Ortsteil Theile gefolgt von einer längeren Wasserförderung bei den Nachbarn in Hammerles.

Bevor die Floriansjünger um 13 Uhr letztendlich ihre „Schicht“ beendeten, ließen sie den Tag beim Mittagessen ausklingen. Die Jugendwarte waren vollständig zufrieden mit dem Engagement und der Leistung ihrer Jugendlichen, welche bereits auf den nächsten Berufsfeuerwehrtag hinfiebern.

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