Besondere Perlen der Natur sind wieder frei

Flossenbürg. Der Seefelsen und der Arnikabrunnen sind nicht nur Geheimtipps für Touristen. Jetzt wurden sie wieder freigelegt.

Ein besonderes Kleinod: der Seefelsen. Foto: Josef Bauer
Ein besonderes Kleinod: der Seefelsen. Foto: Josef Bauer
Viele fleißige Hände. Foto: Josef Bauer
Viele fleißige Hände. Foto: Josef Bauer
Der Seefelsen wurde freigelegt. Foto: Josef Bauer
Der Seefelsen wurde freigelegt. Foto: Josef Bauer
Der Arnikabrunnen. Foto: Josef Bauer
Der Arnikabrunnen. Foto: Josef Bauer
Foto: Johann Bauer
Foto: Johann Bauer
Foto: Johann Bauer
Foto: Johann Bauer

Es war schon seit 2021 ein Anliegen des Oberpfälzer Waldvereins, dass der Seefelsen und der Arnikabrunnen im Flossenbürger Wald wieder freigeschnitten werden. Letztes Jahr konnte der zuständige Revierleiter noch nicht garantieren, dass das erledigt wird. Aber heuer schickte er seine Auszubildenden zum Forstwirt zum Tatort. Dann zeigte sich, was fleißige Hände binnen kurzer Zeit vollbringen können. Der Bereich um den Seefelsen wurde freigeschnitten. Jetzt ist der Seefelsen und der Arnikabrunnen wieder für jedermann sicht- und begehbar.

Wunderbarer Ausblick

Der Seefelsen ist ein Überbleibsel aus dem Tertiär, wo die damals tropischen Temperaturen und die sogenannte Wollsackverwitterung für die heutige Form sorgten. Er kann auch von Personen mit Klettererfahrung bestiegen werden. Unerfahrene sollten das aber unbedingt unterlassen. Es gibt noch andere derartige Naturdenkmäler wie den Vogelherd- und den Butterbrotfelsen. Der Seefelsen ist etwa 40 Meter hoch und man kann vom Gipfel aus bis zum Gaisweiher sehen. Bis vor etwa 70 Jahren war der Bereich südlich des Felsens noch nicht so bewaldet und man hatte einen noch besseren Ausblick bis hinunter zum Weiher.

Auch der Arnikabrunnen ist wieder frei

Am gleichen Wanderweg, dem Ringweg um Flossenbürg, befindet sich auch der Arnikabrunnen. Er ist etwa 700 Meter vom Seefelsen entfernt. Auch dieser wurde von Mitgliedern des Oberpfälzer Waldvereins von Moos und Flechten weitgehendst befreit, sodass er wieder als Quellbrunnen erkennbar ist. Außerdem wurde die dortige Ruhebank durch einen Tisch ergänzt, sodass man dort gerne seine Brotzeit zu sich nehmen kann.

Naturdenkmäler erwandern

Der Waldverein empfiehlt, das Auto beim Friedhof in Flossenbürg stehenzulassen und dann der Teerstraße Richtung Bärnau/ Silberhütte zu folgen. Etwa 400 Meter nach dem Ortsende geht es links in den Wald. Ein Wanderschild zeigt den Ringweg an (ein roter Punkt auf weißem Rechteck, so wie die Flagge Japans). Dem Weg folgend trifft man nach etwa 800 Metern auf eine Forststraße, dort links abbiegen. Nach etwa 200 Metern ist der Seefelsen erreicht.

Geht man diese Straße etwa 700 Meter weiter bergab, ist links der Arnikabrunnen.

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