Bevölkerung kann gut schlafen: Feuerwehren sind vorbereitet

Neudorf. Dank der guten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren war ein fingierter Kellerbrand im Sportheim schnell im Griff und Menschen konnten gerettet werden.

Die Einsatzleitung hatte aufgrund der vielen eingesetzten
Einsatzkräften einiges zu tun. Foto: Hans Meißner
Die Einsatzleitung hatte aufgrund der vielen eingesetzten Einsatzkräften einiges zu tun. Foto: Hans Meißner
Der Baum der die Zufahrt zum Einsatzort versperrte, konnte schnell entfernt werden. Foto: Hans Meißner
Der Baum der die Zufahrt zum Einsatzort versperrte, konnte schnell entfernt werden. Foto: Hans Meißner
Rauch kommt aus dem Sportheim: Die Atemschutzträger lösten das Problem schnell. Foto: Hans Meißner
Rauch kommt aus dem Sportheim: Die Atemschutzträger lösten das Problem schnell. Foto: Hans Meißner
Eine gespenstische und trotzdem romantische Kulisse rund ums Sportheim. Foto: Hans Meißner
Eine gespenstische und trotzdem romantische Kulisse rund ums Sportheim. Foto: Hans Meißner
Für die Menschenrettung war alles vorbereitet. Foto: Hans Meißner
Für die Menschenrettung war alles vorbereitet. Foto: Hans Meißner
Die Einsatzkräfte trafen sich zur Nachbesprechung in der Fahrzeughalle in Neudorf bei Brotzeit und Getränke. Foto: Hans Meißner
Die Einsatzkräfte trafen sich zur Nachbesprechung in der Fahrzeughalle in Neudorf bei Brotzeit und Getränke. Foto: Hans Meißner
Hans Meißner
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Die Marktgemeinde Luhe-Wildenau hat drei gut funktionierende Feuerwehren. Obwohl alle drei gut ausgestattet und motiviert sind, sind sie doch unterschiedlich. In der Gesamtheit bilden sie aber eine schlagkräftige Einsatztruppe, auf die Verlass ist. Im Rahmen der Feuerschutzwoche übten auch die gemeindlichen Wehren mit 50 Einsatzkräften gemeinsam. Als Austragungsort hat man diesmal Neudorf mit dem TSV-Sportgelände gewählt.

Einsatzszenario mit Hindernissen

Als Szenario ist ein Kellerbrand im Sportheim ausgegeben worden, doch das war nicht alles. Die Zufahrt war durch einen umgefallenen Baum versperrt. Von der Alarmierung der Feuerwehr bekamen die Neudorfer nichts mit, auch wenn kurz vor der Übung die neue Sirene auf dem Dach des Vereinszentrums in Betrieb gegangen ist, denn es wurde still alarmiert.

Während die Neudorfer Wehr die Beseitigung des Baumes als erste Maßnahme in Angriff nahm, wurden die Wehren aus Luhe und Oberwildenau umgeleitet und mussten über Flurwege anreisen. Hier merkte man die fehlende Ortskenntnis, aber dafür sind solche Übungen da.

Gespenstische Kulisse

Aufgrund der vorgegebenen Lage, Brand im Kellergebäude und Personen im Haus, waren die Atemschutzträger aus Oberwildenau gefragt. Routiniert legten die Wehrmänner und Wehrfrauen die Ausrüstung an und spulten das Erlernte und oft Geübte ab. Aufsteigender Rauch behinderte die Einsatzmaßnahme, deshalb musste dieser mittels eines Lüfters aus dem Gebäude geblasen werden.

Durch den aufsteigenden Rauch, die Finsternis und die Ausleuchtung am Sportheim entstand rund um das TSV-Sportheim eine gespenstische Kulisse. Auch die vier Personen, die sich im Inneren des Gebäudes befanden und so in Gefahr waren, haben die Einsatzkräfte professionell gerettet und fachmännisch versorgt.

Zufriedene Kommandanten

Bei der anschließenden Einsatzbesprechung in der Fahrzeughalle der Neudorfer Wehr zeigte sich der Neudorfer Kommandant Michael Klaschka mit dem Verlauf sehr zufrieden. Klaschka freute sich über den Besuch von Kreisbrandmeisterin Carola Adam, Bürgermeister Sebastian Hartl, der selbst an der Übung teilnahm, Dritter Bürgermeister Johann Kick und Marktrat Hans Meißner. Michael Klaschka lobte die Zusammenarbeit unter den Wehren der Marktgemeinde. Bewährt hat sich die Einrichtung einer Einsatzleitung, hier liefen alle nötigen Informationen zusammen.

Auf „Richtige Einsätze“ vorbereitet

Der Ausfall eines Atemschutzgerätes gehörte nicht zum geplanten Übungsverlauf, es war Realität. „Dafür üben wir“, so Michael Klaschka. Zufrieden mit dem Übungsablauf war auch die Kreisbrandmeisterin. Bei einem realen Einsatz stünden mehr Einsatzkräfte und vor allem auch mehr Einsatzmittel zur Verfügung. Lob gab es auch, dass überwiegend junge Einsatzkräfte als Führungskräfte eingesetzt wurden, die erst vor kurzem Lehrgänge absolviert haben. „Mit solchen Übungen lernt man für die richtigen Einsätze“, so Carola Adam. Beeindruckt zeigte sich auch Bürgermeister Sebastian Hartl mit dem Übungsverlauf: „Die Bevölkerung in unserer Marktgemeinde kann ruhig schlafen, wissen die Bürger doch, wir haben sehr gute Wehren“. Als Dank für die Übungsteilnahme übernahm die Marktgemeinde die Brotzeit und die Getränke.

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