Birkhofer Kreuzung als Standort für Feuerwehrhaus ideal

Trabitz. An der Birkhofer Kreuzung in der Nachbarschaft des Bauhofes will die Gemeinde Trabitz ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr Burkhardsreuth bauen.

Aus den Überbleibseln einer vom Sturm gefällten Eiche will Konrad Dippel (Bildmitte, beim Ortstermin des Bauausschusses) ein Kleintierbiotop gestalten. Der Gemeinderat billigte dies und befürwortete eine Unterstützung durch die Gemeinde. Foto: Bernhard Piegsa
Aus den Überbleibseln einer vom Sturm gefällten Eiche will Konrad Dippel (Bildmitte, beim Ortstermin des Bauausschusses) ein Kleintierbiotop gestalten. Der Gemeinderat billigte dies und befürwortete eine Unterstützung durch die Gemeinde. Foto: Bernhard Piegsa
Bei einer Ortsbesichtigung steckte der Bauausschuss des Gemeinderats gemeinsam mit Kommandant Stefan Groß (rechts) die ungefähren Dimensionen des künftigen Feuerwehrhauses an der Birkhofer Kreuzung ab. Foto: Bernhard Piegsa
Bei einer Ortsbesichtigung steckte der Bauausschuss des Gemeinderats gemeinsam mit Kommandant Stefan Groß (rechts) die ungefähren Dimensionen des künftigen Feuerwehrhauses an der Birkhofer Kreuzung ab. Foto: Bernhard Piegsa
Bernhard Piegsa
Bernhard Piegsa

Bei einer Ortsbesichtigung habe der mit derartigen Bauvorhaben vertraute Hersbrucker Architekt und frühere Kreisbrandrat Norbert Thiel die Eignung des Geländes für diesen Zweck bestätigt, informierte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk in der April-Sitzung des Trabitzer Gemeinderats.

Möglich sei auch, das Feuerwehrhaus mit dem Bauhof zu verbinden, sodass bestimmte Räume für beide Einrichtungen gemeinsam genutzt werden könnten. Nun müssten Gemeinde und Feuerwehr alle Einzelheiten des Neubaus klären, damit der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen über die weiteren Schritte der Bauplanung beschließen könne.

Totholzbioptop beim Dippel-Anwesen

Ferner billigte der Gemeinderat ein von Konrad Dippel (Freie Wähler) angeregtes Projekt für Schmierhof. Dort hatte ein Sturm eine Eiche unweit des Dippel-Anwesens gefällt, deren Holz sich nach Überzeugung des Holzkaufmanns ideal als Herzstück eines Totholzbiotops anbiete.

Hinzufügen will Dippel einen Steinhaufen als Lebensraum für Eidechsen, Spinnen und andere
kleine Tiere sowie Sitzbänke für Wanderer und eine Infotafel über Sinn und Nutzen derartiger Biotope. Gestaltung und Finanzierung will Dippel übernehmen. Der Gemeinderat stimmte auch der Empfehlung des Bauausschusses zu, wonach die Gemeinde Feldsteine und anderes eventuell benötigte Material beisteuern sollte.

Weiherdamm soll sichert werden

Mit Blick auf die Sicherung des Heindlweiherdamms informierte Carmen Pepiuk über einen bevorstehenden Ortstermin mit Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde und die beabsichtigte Einholung eines Baumschutzgutachtens.

Darauf aufbauen werde ein Sicherungskonzept, das ortsplanerische, naturfachliche und gewässerschutzbezogene Aspekte berücksichtigen solle. Nach dessen Fertigstellung müsse die Gemeinde mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Regierung der Oberpfalz klären, in welcher Weise die Maßnahme gefördert werden könnte.

Sportheim soll saniert werden

Gute Chancen sieht die Bürgermeisterin für eine Bezuschussung der von der Gemeinde angestrebten Sanierung des Trabitzer Sportheims aus dem bayerischen Programm „Investitionspakt Sportstätten“, das eine 90-Prozent-Förderquote in Aussicht stellt. Die Regierung der Oberpfalz schätze das Vorhaben als förderfähig ein und habe weitere Informationen angefordert: „Die erste Hürde haben wir geschafft. Vielleicht können auch noch Arbeiten an den umgebenden Sportanlagen mit einbezogen werden“, sagte Pepiuk.

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