Bis zu vier Jahrzehnte aktiv im Dienst der Feuerwehr

Georgenberg. Die Stellvertretende Landrätin, die Bürgermeisterin und der Kreisbrandrat haben verdienten Feuerwehrleuten die Ehrenzeichen verliehen.

Viele Jahrzehnte im Dienst des Nächsten. Foto: Josef Pilfusek

Die Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger, Bürgermeisterin Marina Hirnet und Kreisbrandrat Marco Saller wissen Engagement und Vielseitigkeit der Feuerwehrleute zu schätzen. In der Feierstunde zur Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen im Sitzungssaal des Rathauses haben sie das mehrfach unterstrichen.

Die Geehrten

Ehrenzeichen in Gold

  • Bernhard Schaller
  • Martin Scheibl
  • Peter Schmid ( jeweils Georgenberg)
  • Franz Fischer
  • Bernhard Götz
  • Peter Janker
  • Johann Säckl ( jeweils Neudorf)
  • Alfred Bergle
  • Gerhard Bierler ( jeweils Neuenhammer)

Ehrenzeichen in Silber

  • Helmut Piehler (Brünst)
  • Günther Kraus jun.
  • Petra Winklmann (jeweils Neudorf)
  • Ringo Haase
  • Tobias Schönberger (jeweils Neuenhammer)

Zum Dank übergab ihnen Kirzinger zusammen mit Hirnet, Saller und Kreisbrandmeister Alfons Huber die vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann unterzeichneten Urkunden mit den Ehrenzeichen sowie Erinnerungsgeschenke des Landkreises Neustadt/WN.

Große Verdienste

„Ihr habt euch große Verdienste um das Gemeinwohl erworben“, sagte die Bürgermeisterin. „Mit eurem Einsatz habt ihr – zusammen mit euren Kameradinnen und Kameraden – Menschen das Leben gerettet oder sie vor Schäden bewahrt.“ Dazu zählte sie auch das Abwenden von Gefährdungen und konkretisierte: „Ihr habt Brände gelöscht sowie bei Unfällen geholfen und Verletzte geborgen.“

Deshalb war die Rathauschefin auch froh, dass es der Gemeinde fast immer gelungen sei, für eine zeitgemäße Ausrüstung zu sorgen, wenngleich nicht immer alle Wünsche erfüllt werden könnten.

Nicht immer ganz leicht

Laut Kirzinger kann die Gemeinde Georgenberg auf engagierte, motivierte und schlagkräftige Feuerwehren zählen. Die stellvertretende Landrätin unterstrich die große Ausbildungsbereitschaft der Aktiven und die oft große Belastung – etwa bei schweren Unfällen mit sogar Toten – und bedauerte, dass sie sich immer wieder mit Anfeindungen auseinandersetzen müssten.

Wie Hirnet würdigte Kirzinger auch das Verständnis der Arbeitgeber und Familien. Saller bezeichnete die Freiwilligen Feuerwehren als „alternativloses Hilfswerk“, bei dem Feuerwehrverein und aktive Mannschaft untrennbar zusammengehörten. Für den Kreisbrandrat stand auch fest: „Jede Investition ist nicht zu viel. Die Feuerwehren brauchen Technik und Geräte.“

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