Blauer Kompass: Anpassung an die Folgen der Klimakrise

Nordoberpfalz. Der „Blaue Kompass“ startet als neuer Bundespreis in seine erste Bewerbungsrunde. Zum ersten Mal können sich auch Kommunen mit Klimaanpassungsprojekten bewerben.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder Foto: photothek.net

Die Bewerbungsfrist für den „Blauen Kompass“, die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise, startet. Im Jahr 2022 wird der Preis erstmals als Bundespreis ausgeschrieben. „Ab sofort suchen Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gemeinsam innovative Projekte mit nachhaltigen Lösungen für die Klimaanpassung“, informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich wie bisher private und kommunale Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Neu ab 2022: Erstmals können auch Städte, Gemeinden und Landkreise ihre innovativen Projekte einreichen. Bewerbungsfrist ist der 25. März 2022. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro je Gewinnerprojekt verbunden.

Immer extremer werdende Wetterereignisse

„Die Folgen des Klimawandels machen vor allem den Kommunen zu schaffen. Dabei ist jede Kommune anders betroffen. Eine Stadt erlebt immer häufiger Hochwasser, eine andere Gemeinde kämpft mit Wasserknappheit, und eine andere kämpft mit anderen immer extremeren Wetterereignissen. Kommunen in Deutschland sind vielfältig, und jede hat ganz eigene Voraussetzungen.

Dennoch können Bürgermeister und Landräte gut voneinander lernen. Mit dem neu aufgelegten Bundespreis ,Blauer Kompass‘ wollen wir bewusst solche Lösungen finden, die zum Nachahmen auffordern, um deutschlandweit die bestmögliche Klimaanpassung zu erreichen“, so Marianne Schieder.

Lösungen zum Umgang mit Klimafolgen

Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen zum Umgang mit Klimafolgen wie Hitze, Dürre und Starkregen zu präsentieren. Daher richtet sich der neue Bundespreis „Blauer Kompass“ an sehr verschiedene Akteure. Projekte aus vier Kategorien können sich bewerben: Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Die Bewerbungsunterlagen gibt es ab sofort auf der Webseite des Umweltbundesamtes.

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