Blue Devils auch von bissigen Höchstädter Alligatoren nicht zu bremsen

Weiden. Als Tabellenführer der Oberliga Süd verabschiedeten sich die Blue Devils in die Deutschland-Cup-Pause. Hat die Oberpfälzer die Unterbrechung aus dem Tritt gebracht? Mitnichten: Auch ohne Bassen und Brown setzen die Weidener ihren Siegeszug fort und gewinnen bei den Höchstadt Alligators mit 3:2.

Auch nach der Deutschland-Cup-Pause im Rhythmus: Siegeszug der Blue Devils geht weiter. Bild: Jürgen Masching

„Wir starten mit dem kompletten Kader, aber wir erwarten ein schweres Auswärtsspiel“, hatte Teufel-Trainer Sebastian Buchwieser angekündigt. „Höchstadt ist immer schwierig zu spielen.“

Leicht machten es die Mittelfranken, die noch nicht an den Erfolg der vergangenen Saison anknüpfen können, den Gästen nicht. Nach 1:1 im ersten Drittel, stellten zweimal Heinisch und Nick Latta schon im zweiten Durchgang den knappen 2:3-Endstand her.

Knappe statistische Überlegenheit

Die leichte Überlegenheit der Weidener gegenüber dem Team von Trainer Mikhail Nemirovsky zeichnet sich dann auch in der Statistik ab: Mit 28:23 Torschüssen, einer Schusseffizienz von 11 gegenüber 9 Prozent, einer Powerplay-Effizienz von 25 zu 20 und einer Unterzahleffizienz von 80 zu 75 haben die Gäste in allen Bereichen die Kufen vorne. Allerdings auch bei den Strafzeiten und -minuten (5:4 und 12:10 Minuten). Powerplaytore gelang jedem Team eines.

Mit acht Punkten aus jetzt neun absolvierten Spielen rutscht Höchstadt damit auf den neunten Tabellenplatz zurück. Den Alligatoren gelangen bislang nur zwei Siege: Am ersten Spieltag gegen Passau und im letzten Spiel vor der Pause gegen den Deggendorfer SC. Das erste Aufeinandertreffen beider Teams hatten die Blue Devils in der Hans-Schröpf-Arena mit 7:4 für sich entschieden.

Meistertrainer Ehrenberger zurück in Deggendorf

Am Sonntag treffen die Blue Devils zum ersten Mal in dieser Saison auf den Deggendorfer SC. Bei den Niederbayern musste nach der mäßigen Ausbeute von 13 Punkten Chris Heid seinen Abschied einreichen. Mit Jiří Ehrenberger nimmt ein ehemaliger Meistertrainer seine Arbeit auf. Der 66-Jährige, der 1993 seine Trainerkarriere in Deggendorf startete, soll der nominell stark besetzten Mannschaft neues Leben einhauchen.

Bei den Deggendorfern stehen einige bekannte Namen im Kader, allen voran Thomas Greilinger und Timo Pielmeier, die gemeinsam mit dem ERC Ingolstadt 2014 DEL-Champion wurden. Sebastian Buchwieser sieht die Stärke Deggendorfs vor allem „in den sehr guten Einzelspielern. Auch gegen Deggendorf wird ein Erfolg nur über harten Kampf möglich sein.“

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