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Blue Devils knacken die Rosenheimer Festung

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Weiden. Die Weidener Kufencracks sichern sich in der Verlängerung einen heißumkämpften 3:2-Auswärtserfolg. Die Oberpfälzer verteidigen die Tabellenführung in der Oberliga Süd.

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Die Blue Devils blieben nach dem 3:2-Auswärtserfolg in Rosenheim weiter an der Tabellenspitze. Foto: Jürgen Masching
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Es war ein schwerer Gang für die Blue Devils: Am Sonntagabend mussten sie beim Verfolger und Tabellenzweiten, den Star Bulls Rosenheim ran. Doch die Oberpfälzer kämpften und bezwangen die spielstarken Oberbayern in der Verlängerung mit 3:2 und verteidigten damit die Tabellenspitze in der Oberliga Süd.

Sehr druckvoll begannen die Star Bulls im eigenen Stadion. Sie versuchten schnell durch das Mitteldrittel zu kommen und Torwart Jaroslav Hübl zu beschäftigen. Die Blue Devils versuchten dagegen zu halten und ihrerseits Rosenheims Torhüter Christopher Kolarz zu überwinden.

Blue Devils vergaben beste Chancen

Die beste Möglichkeit dazu hatte Verteidiger Mirco Schreyer, der mit einem Bauerntrick scheiterte. Dann die erste Strafzeit im Spiel für Nick Latta. Und diese nutzte die beste Überzahlmannschaft der Liga aus, wenn auch unter Mithilfe des unglücklichen Jaroslav Hübl. Denn ein Schuss von Brad Snetsinger prallte an dessen Schulter ab und rutschte über die Linie. Martin Heinisch hatte danach auch noch eine Torchance, aber es ging mit einem 0:1-Rückstand in die erste Drittelpause.

Mit der Schlusssirene des ersten Drittels hatten die Rosenheimer noch eine Strafzeit bekommen, sodass die Weidener mit einem Überzahl begannen. Doch hier sind, wie auch beim nächsten Überzahlspiel fünf Minuten später zu viele Chancen liegen gelassen worden. Einmal half auch die Latte für den bereits geschlagenen Kolarz. Im zweiten Drittel übernahmen jetzt mehr und mehr die Blue Devils das Spielgeschehen, die Star Bulls konnten sich sehr oft nur durch einen unerlaubten Weitschuss befreien. Zwei Minuten vor der zweiten Drittelsirene gab es eine wiederholte Strafzeit für die Rosenheimer, sodass die Blue Devils wiederum mit einer Überzahl ins letzte Drittel starteten.

Rosenheim nutzte das Überzahlspiel

Im dritten Drittel konnte die restliche Überzahl nicht genutzt werden, doch kurz darauf erzielt Ralf Herbst den 1:1 Ausgleich. Doch nach zwei weiteren Strafzeiten gegen Louis Latta und Elia Ostwald standen plötzlich nur drei Blue Devils gegen fünf Star Bulls auf dem Eis und dies nutzte die Heimmannschaft aus. Maxi Brandl traf zum 2:1 in der 44. Minute. Doch die Weidener kannten ab jetzt nur noch einen Weg und der ging in Richtung Rosenheimer Tor. Chance um Chance wurden herausgespielt. Und wieder war die Latte der beste Freund des Rosenheimer Goalies.

Zweieinhalb Minuten vor Schluss nahm Weidens Trainer Sebastian Buchwieser den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Nach einigen erfolglosen Versuchen gelang wiederum Chad Bassen 45 Sekunden vor Schluss der völlig verdiente Ausgleich.

Edgar Homjakovs stocherte den Puck über die Linie

In der Overtime dauerte es genau fünf Sekunden, bis die Spieler der Blue Devils jubeln konnten. Chad Bassen war durchgebrochen, seinen Schuss konnte Kolarz nicht festhalten und Edgar Homjakovs stocherte den Puck über die Linie. Der Sieg war auch aufgrund der Steigerung der Blue Devils ab dem zweiten Drittel und der Mehrzahl an abgegebenen Torschüssen am Ende auch verdient.

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