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Blue Devils leisten "Aufbauhilfe Allgäu"

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Der EV Weiden hat durch seine 3:4-Niederlage gegen den EV Füssen Aufbaugegner für ein notleidendes Team gespielt.

Von Chris Sternitzke

Für die Gäste gab es seit dem 20. Dezember ausnahmslos Niederlagen – bis Freitagabend. Mit dem Erfolg schließt sich für die Allgäuer der Kreis, der bis dato letzte Erfolg gelang ebenfalls gegen die Blue Devils. Die Mannschaft von Trainer Ken Latta ließ so ziemlich alles vermissen, was es für einen erfolgreichen Auftritt braucht. Gerade spielerisch war die Vorstellung erneut eine Enttäuschung.

Powerplay zum Abgewöhnen

Gerade das schlechte Powerplay stand symptomatisch für die Leistung an diesem Abend, aus acht Überzahlspielen gab es keinen Treffer. Neun Minuten vor dem Ende spielten die Blue Devils eineinhalb Minuten in doppelter Überzahl, mit drei harmlosen Schüssen als Resultat. In der 32. Minute gab es ein Gegentor mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die ordnenden Hände von Tomas Rubes (Saisonaus) fehlten an allen Ecken und Enden.

Für Rubes brachte Latta den Kanadier Lewis Zerter-Gossage mit Edgars Homjakovs und Martin Heinisch in die erste Reihe. Der Iserlohner Neuzugang Neal Samanski stürmte in Reihe zwei mit Dennis Palka und Dennis Thielsch. Der Neuling bekam auch in den Special Teams Eiszeit, dem Spiel konnte er aber noch nicht seinen Stempel aufdrücken. Dem Coach fielen kurzfristig Dominik Müller und Mirko Schreyer aus. Deswegen spielte Stürmer Marius Schmidt in der dritten Verteidigung. Im Tor stand Philip Lehr, bei den Gegentreffern war er machtlos.

Die Höhepunkte auf Füssener Seite

Bereits in der dritten Minute hatten die Allgäuer durch einen Penalty die große Chance auf die Führung. Doch Philip Lehr blieb cool gegen Ondrej Zelenka. In der achten Minute war es aber so weit, Marc Besl traf im Powerplay zum 1:0-Pausenstand für kämpferisch überzeugende und konsequent verteidigende Gäste. Mitte des Spiels erhöhte der EVF durch Lubos Velebny, nachdem Edgars Homjakovs im Powerplay die Scheibe verlor. Mit einem harten Schuss gelang Marco Habermann (34.) der Anschlusstreffer.

Hoffnung auf die Wende kam kurz nach dem Wiederbeginn auf: Die Blue Devils spielten endlich einen guten Angriff heraus und Dennis Palka (42.) stellte auf 2:2. Die Hoffnung blieb aber nur kurz: mit einem Doppelschlag (46./47.) schossen die Gäste durch Deubler und Simon den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Für die Devils verkürzte Michael Kirchberger (56.) mit einem schönen Treffer mit der Rückhand noch einmal. Mehr gelang aber nicht.

Nächste Pflichtaufgabe

Nachdem die erste der Pflichtaufgaben nicht erledigt wurde, steht am Sonntag, 17 Uhr, die nächste an. Es geht zu Schlusslicht HC Landsberg, dass erst vier Punkte sammelte. Kommende Woche steht nur ein Spiel an, am Sonntag, 7. Februar beim SC Riessersee.

Statistik: Blue Devils Weiden – EV Füssen  3:4 (0:1/1:1/2:2)

Tore: 0:1 (08:31/PPI) Marc Besl (Payeur, Deubler), 0:2 (31:50/SH) Lubos Velebny (Payeur, Besl) 1:2 (33:33) Marco Habermann (Herbst), 2:2 (41:58) Dennis Palka (Thielsch, Schusser),  2:3 (45:57) Marco Deubler, 2:4 (46:59/PPI) Florian Simon (Payeur/Hops), 3:4 (55:07/SH) Michael Kirchberger; Strafminuten: Weiden 14  – Füssen 16; Powerplay: Weiden:0/8 – Füssen: 2/6; HSR: Daniel Harrer/Markus Wohlgemuth

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