Blue Devils verabschieden am Sonntag Martin Heinisch

Weiden. Die Blue Devils haben am Wochenende nur ein Spiel vor der Brust: Am Sonntag um 18.30 Uhr gastieren die Höchstadt Alligators in der Hans-Schröpf-Arena. Vor der Partie wird der jetzt in Höchstadt spielende Ex-Devil Martin Heinisch offiziell verabschiedet.

Martin Heinisch (Mitte), hier noch im Trikot der Blue Devils, wird am Sonntag Weiden verabschiedet. Foto: Tobias Neubert

Die Blue Devils Weiden eilen in der Oberliga Süd weiter von Erfolg zu Erfolg. Inzwischen steht eine Serie von acht Siegen in Folge zu Buche. Am kommenden Wochenende ist der Spitzenreiter nur einmal im Einsatz.

Eishockey Oberliga-Süd:
Sonntag, 26. November, 18.30 Uhr

Blue Devils Weiden – Höchstadt Alligators

Die Blue Devils sind nicht zu bremsen: Sowohl im Derby in Bayreuth als auch zu Hause gegen das Spitzenteam aus Heilbronn zeigte die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser keine Schwäche und holte sich die nächsten zwei Siege. Nach neun Erfolgen in Serie zum Saisonauftakt und der einzigen Niederlage in Deggendorf stehen inzwischen schon wieder acht Siege in Folge zu Buche. Diesen Lauf will man am Sonntag gegen die Höchstadt Alligators beibehalten. Im Tor wird am Sonntag Jaroslav Hübl stehen, der den zuletzt so starken Marco Wölfl vertritt. Ansonsten kann Coach Sebastian Buchwieser aus dem Vollen schöpfen.

Martin Heinisch wird verabschiedet

Vor dem Heimspiel wird Ex-Devils-Spieler Martin Heinisch, dessen Vertrag nicht verlängert wurde und er nach Höchstadt wechselte, offiziell verabschiedet. Martin Heinisch (#23) schnürte von 2016 bis 2023 die Schlittschuhe für die Blue Devils. In 308 Pflichtspielen sammelte er 396 Scorerpunkte (169 Tore, 227 Vorlagen) und bildete mit Tomáš Rubeš ein kongeniales Duo. In der „ewigen Tabelle“ der Weidener Topscorer belegt er damit Rang vier.

Klare Sache im ersten Spiel

Mit 8:0 siegten die Blue Devils am 8. Oktober in Höchstadt. Blue-Devils-Goalie Marco Wölfl blieb im Aischgrund ohne Gegentreffer und in der Offensive wirbelten seine Vorderleute die Alligators ordentlich durcheinander. Luca Gläser und Nardo Nagtzaam trafen jeweils doppelt, Tomáš Rubeš steuerte drei Vorlagen bei.

Die Alligators fanden schwer in die Saison. Aus den ersten zehn Partien holten die Mittelfranken nur drei Siege (zehn Punkte). Anschließend zeigte die Formkurve deutlich nach oben. In den folgenden sieben Spielen holten die Alligators jeweils mindestens einen Punkt und verbuchten fünf Siege. Insgesamt ergatterten sie dabei 16 Punkte und rückten auf Tabellenplatz sieben vor.

Starkes Unterzahlspiel

Bei den Teamstatistiken stehen für Höchstadt im Powerplay zwölf Tore aus 64 Situationen zu Buche. Die sich daraus errechnete Erfolgsquote von 18,8 Prozent bedeutet ligaweit Platz acht. In Unterzahl überstanden die Alligators bisher 40 von 47 Situationen unbeschadet. Die Quote von 85,1 Prozent bedeutet Platz zwei in der Oberliga Süd.

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