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Breitbandausbau in Neustadt

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Neustadt/WN. Der Ausbau des Internet-Netzes war am Dienstag im Stadtrat das Thema. Wie viel geht in der Kreisstadt? Das erklärte Manfred Gebhard von der ITK den Stadträten.

Neustadt Breitbandausbau Die rot markierten Felder könnten mit dem Förderprogramm ausgebaut werden. Alle anderen Gebiete sind entweder durch einen Anschluss von Kabel Deutschland schon versorgt oder das Netz soll von der Telekom ausgebaut werden

In ganz Deutschland soll jeder Haushalt bald die Möglichkeit zu schnellem Internet bekommen - am besten mit 50 mBit, mindestens aber 30 mBit pro Sekunde. Ein bayernweites Breitbandförderprogramm soll dafür sorgen, dass der Ausbau schneller voran geht. Um aber eine Förderung zu erhalten muss man ein paar Bedingungen erfüllen.

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Ob die in Neustadt erfüllt werden, das berichtete Manfred Gebhard. Er zeigte ein Karte, auf der die Gebiete in Neustadt zu sehen waren, bei der jetzt schon das Surfen mit mehr als 30 mBit möglich ist. Ein großer Teil Neustadts wird von Kabel Deutschland mit schnellem Internet versorg. Ein genauso großer Teil soll innerhalb der nächsten drei Jahre auch von der Telekom erschlossen werden.

Drei Gebiete in Neustadt ohne schnelles Netz

So bleiben am Ende nur noch drei Regionen in Neustadt übrig, die durch das Förderprogramm zum schnellen Netz kommen könnten: Die Radschinmühle, das Gewerbegebiet "Im Wiesengrund" und das Schulzentrum. Um dort für ein schnelles Netz zu sorgen, empfahl Gebhard die Anwendung von Glasfasertechnik. Denn durch Glasfasern könne die höchste Datenrate verschickt werden. Und auch für einen weiteren Ausbau könnte man die Kabel nutzen.

Der Förderhöchstbetrag für Neustadt liegt bei 530.000 Euro. Auf Nachfrage von Bürgermeister Rupert Troppmann bestätigte der Telekommunikationsexperte, das ein Ausbau der drei Gebiete weit unter dem Höchstbetrag läge. Laut Troppmann habe eine Firma im Gewerbegebiet aber bereits eine Verbindung über ein Glasfaserkabel und würde zudem auch anderen Firmen den Zugang dazu ermöglichen.

Entscheidung erst im Oktober treffen

"Und bis jetzt hat sich noch kein Rektor über zu langsames Internet beschwert", sagte er im Hinblick auf die Schulen. "Wir wollen die Schule von morgen. Und computergestütztes Lernen fördern. Da ist schnelles Internet doch schon sinnvoll," gab Stadträtin Annette Karl zu bedenken. Der Bürgermeister schlug vor, die Entscheidung darüber, welche Gebiete man letztendlich ausbaue auf die Sitzung im Oktober legt. Denn so könne man den genauen Bedarf nochmal überprüfen und sich in Ruhe Gedanken dazu machen. Dem stimmten auch die übrigen Stadträte zu.

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