Bürger wollen Glasfaser: Jetzt kann der Ausbau starten

Weiherhammer. Genügend Bürger haben bei den beiden Anbietern Glasfaser Direkt und Telekom Verträge unterschrieben. Jetzt kann es mit dem Glasfaserausbau in Weiherhammer losgehen.

Weil viele Bürger in Weiherhammer sich für das schnelle Internet aussprechen, kann mit dem Ausbau bald begonnen werden. Foto: Gerhard Müller

Bürgermeister Ludwig Biller konnte seine Räte zur ersten Sitzung nach der Sommerpause mit einer erfreulichen Nachricht begrüßen. Die ausreichende Bereitschaft der Bevölkerung, einen Vertrag mit den anbietenden Firmen einen Nutzungsvertrag abzuschließen, erfüllt die Voraussetzung für einen baldigen Beginn der Glasfaser-Verkabelung im Gemeindebereich.

Kommune will den Ausbau überwachen

Die Anbieter Glasfaser Direkt und Deutsche Telekom wollen mit ihren Leistungen die Bürger mit einem schnellen Zugang ins Internet versorgen. Dabei möchte die Gemeinde mit einer Überwachung und Koordination der Tiefbauarbeiten dafür sorgen, unnötiges mehrmaliges Öffnen und Schließen der Verkehrswege zu vermeiden, um die Beeinträchtigungen der Anwohner und vor allem die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Gemeinde baut Schulden ab

Das Abschlussergebnis der Jahresrechnung 2021 der Gemeinde ergibt nach der ordentlichen Prüfung diese Ergebnisse: Das Volumen des gesamten Verwaltungshaushalts beträgt 11.594.243 Euro, der Vermögenshaushalt beläuft sich auf 7.514.972 Euro. Nach Berücksichtigung von Zuführungen zum Vermögenshaushalts und zur allgemeinen Rücklage ergibt sich ein Rücklagenstand von 8.069.731 Euro, der Schuldenstand konnte zum 31. Dezember 2021 auf 5.367.808 Euro gesenkt werden.

Schlechte Karten für Windräder

Die Windstärken sind seit den letzten Untersuchungen nicht größer geworden. Aus diesem Grund konnte auf die Anfrage des regionalen Planungsverbandes Oberpfalz-Nord zur Meldung von geeigneten Flächen für die Errichtung von Windkraftanlagen keine positivere Antwort der Gemeinde gegeben werden.

Ein Vorantreiben der Planungen im Gemeindeteil Kaltenbrunn auf den zugigen Höhen des Loosbergs scheitert eher am Veto der amerikanischen Streitkräfte. Die Sicherheitsbestimmungen des Betriebs des naheliegenden NATO-Flugplatzes in Grafenwöhr lassen Bauwerke mit Höhen, wie es Windkraftanlagen mit sich bringen, in dem erforderlichen Einzugsbereich nicht zu.

Kindergartendefizit ist gestiegen

Die katholische Kirchenstiftung hat als Betreiber des Kindergartens St. Barbara die Jahresrechnung 2021 vorgelegt. Bedingt durch die Schaffung einer zusätzlichen ausgelagerten Gruppe mit dem damit verbundenen Personal- und Sachkostenaufwand, stieg das Defizit gegenüber dem Vorjahr um mehr als 36 Prozent auf 73.775 Euro an. Der Beschluss zur Übernahme dieser Summe durch die Gemeinde wurde von den Räten einstimmig gefasst.

Anwesen an die Abwasserbeseitigung angeschlossen

Beim Abwasserbeseitigungskonzept durch Kleinkläranlagen haben sich seit der letzten Feststellung geringe Änderungen ergeben. Die Anwesen in der Bahnhofstraße konnten im Zuge der Baumaßnahmen für die Bahnunterführung an die zentrale Entwässerung angeschlossen werden. Die übrigen nicht zentral entsorgten Bereiche werden weiterhin über die funktionierenden Kleinkläranlagen entsorgt.

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