CSU und SPD fordern mehr Tempo beim Thema Feuerwehr

Pirk. Die CSU und SPD fordern eine schnelle Entscheidung in Sachen Neubau des Feuerwehrhauses, das beiden Fraktionen sehr am Herzen liegt.

Der Neubau des Feuerwehrhauses liegt den Fraktionen von CSU und SPD sehr am Herzen. Foto: Hans Meißner

Je länger man warte, umso mehr Geld müsse man in die Hand nehmen, ist die einstimmige Aussage der CSU- und SPD-Fraktionen. Mit einem gemeinsamen Antrag an die Gemeinde wollen sie nun Bewegung in die Angelegenheit bringen.

Große Herausforderungen

Mit der Auflösung der Werksfeuerwehr von Constantia sehen sich Gemeinde Feuerwehr vor neuen und großen Herausforderungen. Eine ellenlange Liste muss abgearbeitet werden. Man
braucht neue Fahrzeuge und eine Fahrzeughalle, die Ausrüstung muss komplettiert und die Einsatzkräfte weitergebildet werden.

Die Feuerwehrmänner und -frauen haben sich in zahlreichen Lehrgängen, Schulungen und Ausbildungen auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet, doch nun ist die Gemeinde am Zug. Als erstes steht die Festlegung eines neuen Standorts für eine neue Fahrzeughalle an; das bisherige Haus kann nicht erweitert werden.

Feuerwehr mit einbeziehen

Je länger man diese Entscheidung hinauszögere, umso höher würden die Kosten für einen Neubau steigen, sind sich die beiden Parteien einig. Erst mit der Festlegung des Standorts könne man in die Detailplanung einsteigen und festlegen, in welcher Bauweise das Gebäude errichtet werden soll.

Wenn dies geklärt sei, müsse man sich über die Finanzierung und die Beantragung von Fördermitteln unterhalten, sind sich CSU und SPD einig. Die beiden Fraktionen bitten auch darum, die Feuerwehr in die Vorplanungen mit einzubeziehen.

Respekt für Leistung der Wehr

Aufgrund der aktuellen Lage auf dem Bausektor – ausgelastete Architekten, Materialmangel und Kostensteigerungen – könnten viele Zeitpläne nicht eingehalten werden. Was die Pirker Feuerwehr bisher schon geleistet habe, gebühre großen Respekt. „Wir können stolz auf eine solch aktive Wehr sein, die auch in Zukunft mehr als man erwarten kann leisten wird“, heißt es in einer Mitteilung der Fraktionen. Jetzt sei aber zunächst die Gemeinde am Zug, sie müsse den ersten Schritt tun, sonst verzögere sich die geplante Baumaßnahme, sind CSU und SPD überzeugt.

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