Wirtschaft

Cybersicherheit fest verankert: OTH setzt auf lokale Wirtschaft

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Weiden. Zwischen Forschung und Praxisanwendung. Das Lernlabor IT-Sicherheit des Fraunhofer Instituts ist nun an der OTH Amberg-Weiden verfestigt worden. Ein Grundstein für den Ausbau der Arbeit von Prof. Loebenberger und seinem Team, in den Bereichen der IT-Sicherheit.

Prof. Dr. Daniel Loebenberger erhält von Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, die Berufungsurkunde. Bild: Wiesel (OTH Amberg-Weiden)

Das Lernlabor Cybersicherheit des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC am Standort Weiden der OTH Amberg-Weiden ist eines von bundesweit sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Fraunhofer „Lernlaboren Cybersicherheit“.

Nach dem Motto „Wissen macht sicher“ bietet das Lernlabor Cybersicherheit seit 2016 IT-Security-Schulungen für Unternehmen, Behörden und Kommunen an. Aufgrund der exzellenten Entwicklung innerhalb der vergangenen fünf Jahre ist das Projekt Lernlabor Cybersicherheit am OTH-Standort in Weiden nun verstetigt worden.

Parallel dazu ist die Befristung von Prof. Dr. Daniel Loebenberger aufgehoben worden. Er ist seit 2019 Professor für Cybersicherheit und Leiter der Forschungsgruppe „Sichere Infrastruktur“ des Fraunhofer AISEC am Standort Weiden.

Zusammenarbeit und Ausbau - für die Region

Der Wissens- und Technologietransfer von der Forschung in die Praxis ist ein wesentlicher Baustein der OTH Amberg-Weiden und die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer AISEC ein Beleg für einen erfolgreichen Wissenstransfer in die Region.

Ich freue mich über die äußerst positive Entwicklung unserer Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut!

"In die Kooperation mit Fraunhofer bringen wir unsere Kompetenzen der beiden forschungsstarken Bereiche IT-Sicherheit und E-Learning ein. Damit tragen wir dazu bei, die Digitalisierung, die untrennbar mit der IT-Sicherheit verbunden ist, in unserer Region voranzubringen“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

Lernlabor Cybersicherheit als Anlaufstelle

Cybersicherheit für Embedded Systems, mobile Geräte und für das Internet of Things sowie Ethical Hacking – das sind die Schwerpunkte, mit denen sich das Lernlabor beschäftigt. „Das Lernlabor soll Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen sein, an die Weiterbildungsfragen und Forschungsaufträge herangetragen werden können. Wir wollen das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen schulen“, erklärt Prof. Dr. Loebenberger.

Sein Team ist inzwischen auf sechs Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angewachsen. Zudem arbeiten fünf weitere Mitarbeiter für den Weiterbildungsbereich im Lernlabor Cybersicherheit. Dafür ist an der OTH in Amberg ein professionelles E-Learningstudio eingerichtet worden, um die sechs bundesweiten Konsortien mit Videos und anschaulichen Visualisierungen zu unterstützen.

Praxisorientiertes KI-Innovationszentrum

Der nächste Meilenstein in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer AISEC ist das KI-Innovationszentrum Weiden. Dort untersuchen Experten, wie Methoden der künstlichen Intelligenz bestehende Verfahren der IT-Sicherheit verbessern können.

Um das neue Wissen schnellstmöglich in die Praxis zu überführen, ist am Standort Weiden ein Innovationszentrum aufgebaut und mit einer Förderung von 2,5 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern bedacht worden.

Der Aufbau neuer und der Ausbau bestehender Kompetenzfelder, bei der IT-Sicherheit im Allgemeinen und der Verknüpfung von KI-Methoden in diesem Bereich im Speziellen, soll in wissenschaftliche Kollaborationprojekte, insbesondere mit der lokalen Wirtschaft, münden.

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