Das Johannisfeuer hat sich rumgesprochen

Rothenstadt. Die Verantwortlichen des Ortsgruppe des Oberpfälzer Waldvereins mussten überlegen, ob das Johannisfeuer in diesem Jahr aufgrund der Trockenheit stattfinden konnte. Ein kurzer Regenschauer am Vormittag entspannte die Situation und so entschied man sich das Feuer am Abend zu entzünden.

Viele Gäste kamen auf die Wiese, obwohl am Vormittag noch nicht
feststand, ob das Johannisfeuer doch stattfinden konnte. Foto: Reinhard Kreuzer
Viele Gäste kamen auf die Wiese, obwohl am Vormittag noch nicht feststand, ob das Johannisfeuer doch stattfinden konnte. Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Viele Gäste kamen auf die Wiese, obwohl am Vormittag noch nicht
feststand, ob das Johannisfeuer doch stattfinden konnte. Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer

Obwohl es keine große Ankündigung gab, fanden sich dann doch 200 Besucher bei der Wiese bei der Hösl-Bräu-Schänke ein. Die Mund-zu-Mund-Propaganda hat also hervorragend funktioniert.

Die Wehr übernahm die Feuerwache

der Erste Vorsitzende Hermann Bolz begrüßte alle ortsansässigen Vereine, die zum Teil mit der Vorstandschaft anwesend waren. Sein besonderer Dank galt jedoch der Freiwilligen Feuerwehr Rothenstadt, die im Vorfeld das direkte Umfeld um die Feuerstelle noch einmal ausgiebig gewässert hatte. Sie übernahm dann auch die Feuerwache.

Ansonsten bat er den neuen katholischen Pfarrer von Rothenstadt Berthold Heller die „Feuerrede“ zu halten. Dieser ging in seinem Gebet in Gedichtform auf den Wechsel der Jahreszeiten und der Tages- und Nachtzeiten ein. Dass bis zu dem heutigen Tag der Tag immer zugenommen hat und nun die Nacht wieder zunehmen wird.

Kindergartenkinder unterhielten die Gäste

Danach stimmten die Vorschulkinder des Kindergartens St. Wolfgang unter der Leitung von Gabi Bösl-Mrazek ein Lied an. Die Kinder verbringen traditionsgemäß an diesem Termin einen langen Tag im Kindergarten und machen dann zum Abschluss noch einen Spaziergang vom Kindergarten zum Festplatz und zurück.

Zahlreiche Besucher staunten nicht schlecht, als das Johannisfeuer entzündet wurde: zum einen über die Größe und zum anderen über die Wärme, die es schlagartig ausstrahlte. Die Rothenstädter Bürgerinnen und Bürger saßen dann noch einige Stunden im Feuerschein zusammen, bis der einsetzende Nieselregen die Veranstaltung letztendlich beendete.

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