Das Mega-Topspiel steigt am Samstag bei der SV Grafenwöhr

Grafenwöhr. Showdown in der Bezirksliga Nord! Die SV Grafenwöhr empfängt am Karsamstag um 16 Uhr die SpVgg Pfreimd zum Gipfeltreffen Zweiter gegen Ersten.

In der Bezirksliga Nord kommt es in der neuen Saison wieder zum Aufeinandertreffen der Teams der SV DJK/TuS Grafenwöhr (rot) und der SpVgg Weiden II. Foto: Archiv Jürgen Masching

In dem sicherlich gut besuchtem Heimspiel will die SV den nächsten Schritt in Richtung
Bezirksliga-Meisterschaft machen. Dabei steht man allerdings vor einer großen
Hürde. „Wir haben in Wernberg die Pflichtaufgabe erfüllt“, sagte Grafenwöhrs
Chefanweiser Martin Kratzer unter der Woche, wobei er beim verdienten 2:0-Auswärtserfolg seine Angreifer in die Pflicht nahm. „Es war ideal, sehr früh in Führung zu gehen, hätten das Spiel aber nicht unnötig spannend machen müssen.

Starke Defensive

„Defensiv haben wir in Wernberg eine sehr gute Leistung gezeigt und fast nichts zugelassen“, resümierte Kratzer. Durch den Ausrutscher der SpVgg beim 2:2 gegen Vohenstrauß konnte die SVG die Tabellenspitze kurzzeitig zurückerobern. Pfreimd übernahm den Platz an der Sonne aber wieder durch einen 2:0-Sieg beim FC Wernberg.

Der Abstand beider Kontrahenten beträgt derzeit nur einen Zähler. Um den Zuschauern ein spannendes Spitzenspiel zu präsentieren, will die SV um Fleischmann und Co. wieder die Leichtigkeit wie zuletzt an den Tag legen und die Tabellenspitze zurückerobern.

Harte Arbeit

Das wird aber ein hartes Stück Arbeit: Pfreimd hat mit 66 Treffern die treffsicherste Mannschaft der Bezirksliga. Zu verdanken hat die SpVgg dies ihrem Spielertrainer Bastian Lobinger, der mit 21 Treffern in der Torjägerliste einsam auf Platz eins steht. Im Hinspiel ging die SV um Kapitän Renner mit einem Doppelschlag durch Fleischmann und Reiß verdient in Führung, kassierte aber in der Nachspielzeit das schmerzhafte 2:2. Nun sinnt die SVG auf Wiedergutmachung und will zurück auf Platz eins.

Eine Vorentscheidung?

Grafenwöhrs Coach Kratzer weiß um die Schwere der Aufgabe: „Wir haben es selbst in der Hand, um mit einem Sieg wieder an Pfreimd vorbeizuziehen. Wir müssen uns voll auf diese Partie konzentrieren, dürfen aber auch den SV Hahnbach keinesfalls unterschätzen, der noch zwei Nachholpartien hat und definitiv auch noch ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden hat.“

Zudem empfange Hahnbach im letzten Spiel noch Pfreimd. „Wir wissen, dass wir am
Samstag gegen die beste Offensive der Liga spielen. Dazu zählt nicht nur Spielertrainer Bastian Lobinger“, weiß der SV-Trainer. „Je nachdem, wie das Spiel ausgeht, wird es eine erste Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft sein.“

SV sehr konstant

Kratzer: „Wir spielen bisher eine sehr konstante Saison und haben alle Heimspiele bis auf die Partie gegen Luhe-Wildenau gewonnen. Wir werden topbesetzt in die Partie gehen und
versuchen, von Anfang an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.“ Die Mannschaft und er selbst freuten sich auf dieses absolute Spitzenspiel vor einer „hoffentlich großartigen Zuschauerkulisse“.

Es gelte, Mut und Selbstvertrauen an den Tag zu legen und sich
voll auf das Topspiel zu fokussieren, denn bereits am kommenden Donnerstag steigt das Pokalhalbfinale gegen Kratzers Ex-Verein SV Raigering.

Zum ewig jungen Derby empfängt die Zweite der SV TuS/DJK Grafenwöhr am Ostermontag den TSV Pressath. Der TSV ist gespickt mit einigen Talenten aus der Grafenwöhrer Jugend und erfahrenen Routiniers, rangiert auf dem elften Tabellenplatz und hat 16 Zähler nach 19 Partien.

Das Hinspiel konnte die SV II von Trainer Thomas Rahn mit 3:1 gewinnen. Zuletzt zog die SVGII knapp mit 0:1 gegen den Nachbarn Eschenbach den Kürzeren, während Pressath mit 0:3 in Kaltenbrunn deutlich Baden ging. Für Coach Thomas Rahn zählt nur ein Sieg, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Derzeit belegt die SV Grafenwöhr einen gesicherten siebten Tabellenplatz mit 34 Punkten. Mit einem Dreier könnte man auf den fünften Platz vorrücken.

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