Das Rote Kreuz bittet um Blutspenden

Nordoberpfalz. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bittet potenzielle Spenderinnen und Spendern auch im März darum, die Möglichkeit zum Blutspenden so zahlreich zu nutzen wie möglich.

Foto: Die Blutspende wird professionell durchgeführt und geschieht unter Aufsicht. Foto: BRK/Markus_Zimmermann.

Rund 19 Prozent der Blutspenden werden für die Therapie krebskranker Menschen benötigt. Die intensive Chemotherapie bewirkte ein künstliches Versagen des Knochenmarks. Dadurch wird die Verabreichung von Blutpräparaten überlebenswichtig.

„Spenderinnen und Spender können nach einer durchgemachten Corona-Infektion bereits 2 Wochen nach Genesung wieder zur Spende zugelassen werden. Eine Blutspende ist generell vor und nach einer (Booster-) Impfung gegen SARS-CoV-2 problemlos möglich. Bei allen derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffen ist laut Paul-Ehrlich-Institut grundsätzlich keine Rückstellung bis zur nächsten Blutspende erforderlich. Der BRK-Blutspendedienst empfiehlt allerdings rein vorsorglich, nach der Impfung einen Tag bis zur Blutspende zu warten, um eventuell auftretende Nebenwirkungen abgrenzen zu können“, erzählt Markus Zimmermann, Blutspendebeauftragter beim BRK Kreisverband Weiden und Neustadt/WN. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht mehr.

Der Mann macht tapfer beim Blutspenden mit. Foto: BRK Neustadt/WN/Weiden

Wie läuft die Anmeldung ab?

Die Terminreservierung ist einfach. Über die Internetseite des Blutspendedienstes können sich alle Interessenten, Erst- und Mehrfachspender, einen Termin reservieren. Die Termine werden im 15-Minuten-Takt vergeben und per E-Mail bestätigt. Mehrfachspender können sogar Ihre Spendernummer im System hinterlegen und somit noch schneller den Wunschtermin verbindlich für sich auswählen und fixieren.

Die Anmeldung ist auch per Smartphone möglich. Dabei kann ein QR-Code gescannt werden, der auf den Plakaten des Blutspendetermins sowie in den persönlichen Einladungen abgedruckt wird. Auch die Nutzung der App “Meine Blutspende” des Blutspendedienstes verfügt über eine Anmeldemöglichkeit.

Wer sich nicht online anmelden möchte, kann sich über die kostenfreie Rufnummer des Blutspendedienstes 0800 / 1194911 registrieren. Dies gilt sogar noch für Kurzentschlossene, auch wenn der jeweilige Termin bereits begonnen hat.

Die nächsten Termine

  • Dienstag, 7. März: Windischeschenbach, Mehrzweckhalle, 16 Uhr bis 20 Uhr, Terminreservierung hier.
  • Montag, 13. März, und Dienstag, 14. März: Weiden, Max-Reger-Halle, 14 Uhr bis 19 Uhr (Montag), 12.30 Uhr bis 17 Uhr (Dienstag), Terminreservierung hier.
  • Freitag, 17. März, Eslarn, Neue Schule, 17 Uhr bis 20 Uhr, Terminreservierung hier.
  • Donnerstag, 23. März: Pleystein, Grund- und Mittelschule, 16.30 Uhr bis 20 Uhr, Terminreservierung hier.
  • Mittwoch, 29. März, Floss, Mehrzweckhalle, 16 Uhr bis 20 Uhr, Terminreservierung hier.
  • Donnerstag, 30. März: Kirchenthumbach, BRK-Haus, 16.30 Uhr bis 20 Uhr, Terminreservierung hier.

Registrierung als Stammzellspender

„Gleichzeitig kann man sich als Blutspender und -spenderin an diesen Tagen in Zusammenarbeit mit der AKB auch als Stammzellspender registrieren lassen. Leben retten durch die Blutspende und Leben retten durch die Blutstammzellspende“, sagt Markus Zimmermann. Zur Registrierung wird lediglich ein Blutröhrchen zusätzlich abgenommen.

Allgemeine Informationen zur Blutspende

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag. Erstspender können bis zum Alter von 64 Jahren Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Mehrfachspender ist ein Alter von 72 Jahren (bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag). Bei Mehrfachspendern über 68 Jahren und bei Erstspendern über 60 Jahren erfolgt die Zulassung nach individueller ärztlicher Beurteilung.

Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen.

Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis. Spendewillige mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen und Menschen mit direktem Kontakt zu Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten werden nicht zur Spende zugelassen.

* Diese Felder sind erforderlich.