Den Islandpferdemeisterschaften in Wurz konnte selbst das Sauwetter nichts anhaben

Wurz. Fünf ereignisreiche Tage liegen hinter Pferden, Reitern und - vor allem - den Organisatoren. Am Sonntag ging die 10. Bayerische Islandpferdemeisterschaft zu Ende.

Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Das Foto zeigt Irene Reber. Foto: Lipperthof
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Das Foto zeigt Irene Reber. Foto: Lipperthof
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Trotz strömenden Regens war die Eröffnungsfeier am Samstag ein Höhepunkt der Veranstaltung. Foto: Ann-Marie Zell
Trotz strömenden Regens war die Eröffnungsfeier am Samstag ein Höhepunkt der Veranstaltung. Foto: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die allermeisten Reiterinnen haben zu ihren Pferden eine ganz besondere Beziehung. Foto: Ann-Marie Zell
Die allermeisten Reiterinnen haben zu ihren Pferden eine ganz besondere Beziehung. Foto: Ann-Marie Zell
Uli Reber (rechts) als aufmerksamer Beobachter der Wettkämpfe. Foto: Ann-Marie Zell
Uli Reber (rechts) als aufmerksamer Beobachter der Wettkämpfe. Foto: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Die Bayerischen Islandpferdemeisterschaften auf dem Wurzer Lipperthof der Familie Reber waren trotz durchwachsenen Wetters ein toller Erfolg. Über 300 Pferde und knapp 200 Reiter/innen maßen sich vier Tage lang in den verschiedenen Wettbewerben. Fotos: Ann-Marie Zell
Ann-Marie Zell
Ann-Marie Zell

Das Reiten auf Islandpferden ist Schwerstarbeit. Was sich dem Laien vielleicht nicht gleich offenbart und dem diese Pferdeart zunächst eher putzig erscheinen mag, wird spätestens im und nach dem Wettbewerb deutlich. Hoch konzentrierte Reiter und motivierte Tiere bieten Hochleistungssport auf der Ovalbahn. Islandpferdewettbewerbe sind kein Springturnier und keine Dressur im herkömmlichen Sinn. Es dreht sich dabei vielmehr alles um die vierte und fünfte Gangart. Wer noch nie ein Gangturnier gesehen hat, wird sich wundern, denn diese Wettkämpfe laufen nicht so ab wie ein Spring- oder Dressurturnier mit Großpferden.

Tölt und Pass

Turniere für Islandpferde sind sogenannte Gangturniere. Da Islandpferde den vierten Gang „Tölt“ und den fünften Gang „Pass“ beherrschen, wird genau darauf der Fokus gelegt. In einem Turnier werden sogenannte Gangprüfungen abgelegt. Diese bestehen meistens aus den drei Grundgangarten und der vierten beziehungsweise vierten und fünften Gangart.

Die Reiter sind dabei in Leistungsgruppen aufgeteilt, in denen man sich durch eine gute Punktzahl hocharbeiten kann. Die tieferen Klassen reiten eine Prüfung mit bis zu fünf Mitstreitern in der Ovalbahn, die erste Leistungsklasse reitet Einzelprüfungen. Die Reiter und ihre Pferde werden von ausgebildeten Prüfungsrichtern mit einer Punktzahl von 1 bis 10 (sehr schlecht – sehr gut) bewertet.

Ausnahmereiterin Irene Reber

Während Uli Reber der „Mann für alle Fälle“ ist – nicht nur während der fünf Tage der Titelkämpfe auf dem Lipperthof -, reitet seine Frau Irene seit vielen Jahren in der absoluten Weltspitze dieser Sportart mit. Ihre Bilanz ist beeindruckend: eine Vize-Weltmeisterschaft, mehrere Deutsche und Bayerische Meistertitel sowie unzählige Turniersiege, meist auf ihrem 19-jährigen Fuchswallach „Þokki frá Efstu-Grund“, zieren die erfolgreiche Karriere der 58-jährigen Ausnahmesportlerin.

Über 300 Pferde

Die knapp 200 Reiterinnen – einige Männer waren auch dabei – und 300 Islandpferde fanden auf dem Lipperthof gewohnt perfekte Bedingungen vor. Vom recht wechselhaften Wetter einmal abgesehen liefen die Meisterschaften, wie es die Sportler von Wurz gewohnt sind: Reibungslos.

Die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Island und Italien starteten ja schließlich laut Felix Rosen, dem Vorsitzenden des Bayerischen Islandpferdevereins, „auf einer bestens geeigneten Anlage mit dem einzigartigen Panorama auf das Waldnaabtal“. Zum Gelingen der Veranstaltung trug auch das 20-köpfige Helferteam vom Lipperthof und vom Islandpferde-Zuchtverein Oberpfalz Nord (IPZV) bei.

Ein Augenschmaus

Ein Höhepunkt und Augenschmaus war der Einmarsch der Sportler und ihrer Pferde mit den Länderfahnen am Samstagnachmittag. Das begeisterte sogar den routinierten Uli Reber, der von einer der „großartigsten Eröffnungsfeiern, die ich je erlebt habe“ sprach.

Durchaus möglich, dass manche Teilnehmer vielleicht bald von den besten Bayerischen Islandpferdemeisterschaften sprechen, an denen sie je teilgenommen haben. Wer weiß?

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