Der Frauenbund Letzau setzt ein Zeichen der Hoffnung

Letzau. „Zukunftsplan: Hoffnung“ lautet das Motto in der St. Nepomukkirche am diesjährigen Weltgebetstag der Frauen.

Der Weltgebetstag in Letzau wird vor einer aufgestellten Bilderwand und Kerzenstufen zelebriert. Bild: Reinhard Kreuzer

Zum Weltgebetstag der Frauen luden auch in diesem Jahr Christinnen aus über 150 Ländern zum weltweiten Gebet ein. Heuer organisierten dies Frauen aus England, Wales und Nordirland. Auch in der St. Nepomukkirche gestaltete der Frauenbund in Letzau diesen Weltgebetstag der Frauen unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“.

Mit dieser Agenda will die globale Gebetsveranstaltung den Menschen trotz Kriegsgefahr und Klimawandel, Inflation und Corona-Pandemie eine neue, gestaltende Perspektive geben und ein Zeichen für Mut, Miteinander und Zuversicht setzen.

Gegen Ungerechtigkeit und Gewalt

Der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen setzt ein Zeichen der Hoffnung, fördert Frieden und Verständigung und stellt sich gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. „Nutzen wir den Weltgebetstag, um speziell für den Frieden in der Ukraine, aber auch auf der restlichen Welt zu beten“, sagte Schriftführerin Martina Forster. Sie hatte die Idee, den Altar und die Bilderwand zu gestalten. Das gesamte Team betete abwechselnd, entzündete die bunten Kerzen und las die Bibeltexte Jeremia 29 und 14, „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden“. Die Verfasserinnen der diesjährigen Liturgie in England, Wales und Nordirland haben anlässlich des Konflikts einen Gebetsvorschlag verfasst.

„Unsere Gedanken und Gebete sind bei unseren Schwestern und Brüdern in der Ukraine und den umliegenden Ländern in ihrer Angst und Not“. Sie spielten Lieder von einer CD, gemeinsam sangen alle mit, zudem sammelten sie Spenden. Am Ende verteilten die Frauen Tütchen mit Sonnenblumenkernen, passend zum Thema „Zukunftsplan: Hoffnung“.

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