Der Heimat und den Menschen tief verbunden

Georgenberg. Johann Maurer bekam in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Titel "Altbürgermeister" nun auch im offiziellen Rahmen verliehen.

Altbürgermeister Johann Maurer und seine Nachfolgerin Marina Hirnet. Foto: Josef Pilfusek

Den Ehrentitel „Altbürgermeister“ kann Johann Maurer bereits seit Oktober 2020 führen. Die damalige Übergabe der Ernennungsurkunde aufgrund des einstimmen Gemeinderatsbeschlusses war laut Bürgermeisterin Marina Hirnet aber „im stillen Kämmerlein“ erfolgt.

„Sie ging wie so vieles natürlich auf das Konto der Pandemie“, sagte die Bürgermeisterin in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Und so freute sich die Rathauschefin, endlich die Verdienste ihres Vorgängers aus 30 Jahren kommunalpolitischer Arbeit, zunächst von 1990 bis 2002 als Gemeinderatsmitglied und anschließend bis 2020 als Erster Bürgermeister, würdigen zu können.

„Du hast die Entwicklung unserer Gemeinde entscheidend mitgeprägt und dich für das Wohl unserer Bürger eingesetzt“, wusste sie. „Das Amt des ersten Bürgermeisters hast du mit großem persönlichen Einsatz und Weitblick ausgeführt.“

Die Heimat liegt ihm nach wie vor am Herzen

Hirnet hob in ihrer Laudatio Maurers Bürgernähe hervor und freute sich, dass diesem die Entwicklung seiner Heimatgemeinde nach wie vor sehr am Herzen liege. Schließlich sei er nach wie vor im Kreistag vertreten. „Denn das würde den heutigen Abend sprengen“, begründete sie ihre Aussage, nicht alle Projekte auszählen zu können.

„Im Bereich der Wasserversorgung – eine der wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde überhaupt –
hast du stets ein Augenmerk darauf gelegt, immer am Ball zu bleiben“, nannte sie etwa die Sanierung der Quelle Feiselbrunnen oder den Neubau des Hochbehälters auf dem Troidelberg, dazu die Ringleitungsschlüsse sowie die Anpassung und Erneuerung der Fernwirktechnik.

Die Bürger konnten mitsprechen

Das galt ihren Worten zufolge auch für die Erstellung des Abwasserentsorgungskonzepts. „Hier gelang es dir trotz konträrer Meinungen, den Bürgerwunsch mit einzubeziehen und eine teilweise unterschiedliche ortsteilbezogene Lösung zu finden“, sagte sie etwa zum Bau der Abwasseranlage Waldkirch.

Als weitere Beispiele nannte sie die Fortführung und den Abschluss der Dorferneuerung, den Ausbau und die Instandsetzungen von vielen Straßen, darunter die Gemeindeverbindungsstraße Georgenberg nach Neukirchen zu St. Christoph, die energetische Sanierung des Grundschulgebäudes oder den Umbau der Kindertagesstätte mit Erweiterung zur Kinderkrippe.

Bei zahlreichen Projekten Federführend

Nicht fehlen durften Projekte für die Feuerwehren, die Erschließung des Baugebiets „Sandfeld“ oder die Errichtung des Sagen- und Märchenpfads „Auf Schönwerths Spuren im Zottbachtal“. Das galt auch für den Breitbandausbau.

Nicht zuletzt hob Hirnet hervor, dass ihr Vorgänger stets ein besonderes Augenmerk auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde gelegt habe, „wenngleich du Projekte für eine zeitgemäße Entwicklung nicht hinten angestellt hast“. Zum Dank trug sich Maurer dann in das Goldene Buch ein.

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