Johannisfeuer mit mobiler Schnapsbar: Kirwaverein legt sich ins Zeug

Pirk. Das Johannisfeuer des Kirwavereins war ein voller Erfolg. Speis, Trank und Blasmusik sowie ein großartiges Feuer machten den Abend an der "Brettlhüttn" komplett.

Der Pfarrer Jaison Thomas segnet das Feuer, welches der Kirwaverein aufgeschlichtet hat. Bild: Reinhard Kreuzer
Der Pfarrer Jaison Thomas segnet das Feuer, welches der Kirwaverein aufgeschlichtet hat. Bild: Reinhard Kreuzer
Die Bevölkerung hat nach der Pandemie wieder Lust zum feiern, Gäste kamen vielfältig. Bild: Reinhard Kreuzer
Die Bevölkerung hat nach der Pandemie wieder Lust zum feiern, Gäste kamen vielfältig. Bild: Reinhard Kreuzer
Reinhard Kreuzer
Reinhard Kreuzer

Bei brütender Hitze und dann noch mit dem Feuer spielen, da müssen die Sicherheitsmaßnahmen schon dementsprechend sein. So war es heuer beim Johannisfeuer des Kirwavereins, der nach zwei Jahren Pandemie dieses Fest oberhalb der „Brettlhüttn“ wieder organisierte. 

Holzanlieferung erst am Tag des Abbrennens

Vorsitzende Steffi Reil begrüßte ihre Gäste und freute sich nach vielen Monaten der Bevölkerung wieder ein Fest anbieten zu können. Sie dankte den Holz- und Palettenspendern, die erst am Tag der Entzündung des Feuer ihr Holz anliefern konnten. Grund war ein Einnisten oder sich Verkriechen von Tieren zu verhindern. Außerdem ist, der Umwelt zuliebe, nur unlackiertes Holz verwendet worden.

Segnen des Holzstapels ist Pflicht

Pfarrer Jaison Thomas hat mit dem Gebetbuch in der Hand gewartet, bis er den Holzstapel schließlich segnete. Er erinnerte an den Johannistag oder auch Johanni, Johannisfest und Johannestag genannt. Es ist das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni. Die Feier findet immer am Wochenende vorher statt.

Die fahrbare Schnapsbar: der Renner

Für Speis und Trank hat der Verein gesorgt: Es gab Steaks und Bratwürste vom Grill, sowie Breze mit Käse und als speziell Grillkäse-Semmeln. Dann etwas später schoben Mitglieder die fahrbare Schnapsbar durch die Reihen. Das Wetter war bombastisch, daher übernahm die Feuerwehr Pirk, wie in all den Jahren vorher auch nicht nur die Brandwache, sondern bespritzte die näher stehenden Bäume mit dem Schlauch.

„Warm-up“ für kommende Kirwa

Es gab Lob von allen Seiten, die Organisation war perfekt, generell sind immer sehr viele Gäste anwesend, heuer besonders nach der Abstinenz. Passend zum Programm, die musikalische Umrahmung übernahmen die „Hulzstoussboum“ mit einem Programm quer zur den Musikhimmel. Dieses Fest ist somit ein „warm-up“ für die kommende Kirwa, die vom 15. bis 17. Juli wieder im Zelt am neuen Festplatz stattfindet.

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