Die Coronasituation an den Kliniken Nordoberpfalz entspannt sich

Weiden/Tirschenreuth. Die Zahl der Corona-Patienten ist in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz (KNO) in den vergangenen Wochen erfreulicherweise stark zurückgegangen.

Symbolbild: David Trott

Die deutschlandweit fallende Inzidenz zeigt sich auch in der Belegung der Betten bei der KNO. Vor rund einem Monat mussten noch mehr als 150 Patienten mit einer CoVid-19-Infektion auf mehreren Normalpflegestationen behandelt werden. Inzwischen erfolgt die Behandlung sowohl am Klinikum Weiden als auch am Krankenhaus Tirschenreuth auf nur noch einer Station. Aktuell werden insgesamt 25 CoVid-19-Patienten auf der Normalpflegestation (Weiden: 18, Tirschenreuth: 7) sowie ein CoVid-Patient am Klinikum Weiden intensivmedizinisch behandelt. Auch die Personalausfälle sind rückläufig. Weiterhin werden jedoch Kapazitäten für einen möglichen Anstieg der Patientenzahlen mit einer CoVid-Erkrankung freigehalten.

Auch Operationen werden inzwischen nachgeholt

In den vergangenen Wochen konnten zudem verstärkt bisher verschobene Eingriffe nachgeholt werden. Der OP-Plan wird täglich entsprechend den zur Verfügung stehenden Kapazitäten festgelegt. Auch der Krisenstab der Kliniken trifft sich weiterhin regelmäßig. Hier wird sowohl die Entwicklung bei den Inzidenzzahlen als auch bei der Anzahl der stationär zu behandelnden Corona-Erkrankten sowie das Management von Krankheitsausfällen in den Teams der KNO weiterhin eng überwacht und die notwendigen Maßnahmen koordiniert.

Der Personalstand erholt sich

Eine leichte Entspannung ist auch bei den krankheitsbedingten Personalausfällen erkennbar. Dennoch können über alle Häuser der KNO hinweg rund 80 Betten nicht regulär betrieben werden. Nach dem Aufruf vor einigen Wochen zur externen Unterstützung haben sich mehr als 150 freiwillige Helferinnen gemeldet. „Wir haben hier ein unglaubliches Feedback erhalten, für das wir uns außerordentlich bedanken. Damit ist es uns möglich, die Gesundheitsversorgung in der Region weiterhin aufrechtzuerhalten und unsere Kolleginnen und Kollegen werden bestmöglich unterstützt“, so Wolfgang Weig, kommissarischer Pflegedienstleiter.

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