Exklusiv Sport

Die Starter beim Weidener Laserbiathlon lassen sich von Regen und Kälte nicht beeindrucken

Weiden. Der 3. Laser-Sommertriathlon um den HOHPE-Cup beim Schätzlerbad litt unter den katastrophalen Wetterbedingungen. Doch das tat der Begeisterung der Starter aus ganz Deutschland keinen Abbruch.

„Auf geht’s“: Start zum zweiten Rennen am Samstag, als das Wetter wenigstens noch einigermaßen mitspielte. Foto: Udo Fürst
Spannend und ungefährlich: Beim Sommerbiathlon wird mit Lasergewehren geschossen. Foto: Udo Fürst
Spannend und ungefährlich: Beim Sommerbiathlon wird mit Lasergewehren geschossen. Foto: Udo Fürst
Organisator, Rennleiter und aktiver Teilnehmer in Personalunion: Ralf Zimmermann am Start. Foto: Udo Fürst
Organisator, Rennleiter und aktiver Teilnehmer in Personalunion: Ralf Zimmermann am Start. Foto: Udo Fürst
Mit Speed ins Ziel. Foto: Udo Fürst
Mit Speed ins Ziel. Foto: Udo Fürst
Alle fünf Scheiben getroffen - das ersparte Strafrunden. Foto: Udo Fürst
Alle fünf Scheiben getroffen – das ersparte Strafrunden. Foto: Udo Fürst
Jörg Affeldt von
Jörg Affeldt von „RollDichFit e.V.“. Mit diesem Verein verbindet die Veranstalter eine besonders enge Verbindung. Seit dem ersten Rennen unterstützt Affeldt seinen Freund Zimmermann bei der Veranstaltung. Foto: Udo Fürst
Ralph Zimmermann (stehend rechts) bei den wichtigen Zeitnehmern. Foto: Udo Fürst
Ralph Zimmermann (stehend rechts) bei den wichtigen Zeitnehmern. Foto: Udo Fürst
Locker, gemütlich und stressfrei dem Ziel entgegen. Foto: Udo Fürst
Locker, gemütlich und stressfrei dem Ziel entgegen. Foto: Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst
Udo Fürst

Diese Biathleten sind schon ein sonderbares Völkchen. Strömender Regen, Temperaturen gefühlt nahe dem Gefrierpunkt, aufgeweichte Strecken und dennoch gut gelaunt und immer zu einem Späßchen aufgelegt. „Es ist zwar sehr unangenehm heute, aber da müssen wir durch. Wir lieben unseren Sport“, erklärt Ralph Zimmermann.

Der „Vater“ des Weidener Laser-Biathlons freut sich trotz der widrigen Bedingungen. Immerhin sind zum 3. Sommerbiathlon beim Schätzlerbad wieder mehr als 30 Teilnehmer gekommen. „Wir sind eine große Familie“, bestätigt Jörg Affeldt von „RollDichFit“, dem befreundeten Cross-Skating-Sportverein aus dem sächsischen Hainichen, der zum dritten Mal dabei ist und fast schon zum Inventar gehört, wie Zimmermann schmunzelnd erzählt.

Nahe am Original

Ausdauersportler Zimmermann hat schon an vielen ähnlichen Veranstaltungen teilgenommen und es sei immer sein Wunsch gewesen, so etwas auch in der nördlichen Oberpfalz zu organisieren. „Dabei wollte ich so nahe wie möglich am Original sein und trotzdem eine Möglichkeit bieten, dass die TV-Wintersportart Nummer 1 Biathlon auch von Breiten- und Hobbysportlern ausgeübt werden kann“, schildert der 51-Jährige. ​

Dieser Spagat gelinge beim Sommerbiathlon ausgezeichnet, da hier mit Cross-Rollern mit Luftbereifung und Bremse gelaufen werde. „Das sorgt für genügend Sicherheit, dass auch Neueinsteiger den Sport sicher beherrschen können.“ Geschossen wird mit ungefährlichen Lasergewehren. Sie lösen beim Treffer einen Lichtimpuls aus und zeigen an, ob man die Laufstrecke unfreiwillig in einer oder mehreren Strafrunden verlängern muss.

Aus ganz Deutschland

Für die Sportart gibt es keine Altersgrenze. Meist starten in Weiden Teilnehmer „im besten Alter“, doch es begeistern sich auch immer mehr jüngere Leute dafür, weiß Affeldt, der für solche Events durch halb Deutschland reist. Auch nach Weiden sind Starter aus dem ganzen Land gekommen. „Wir haben Teilnehmer von Kiel bis zum Starnberger See. Man kennt sich natürlich“, freut sich Zimmermann.

Und wenn man schon mal so weit angereist ist, findet man sich auch mit der durch den tagelangen Regen teilweise völlig aufgeweichten Laufstrecke und den nassen Bodenmatten am Schießplatz ab – wenn manchmal auch zähneknirschend. Am Samstag und Sonntag absolvierten die 31 Teilnehmer in den verschiedenen Wettbewerben mehr als hundert Starts.

„Der Sport entwickelt sich rasant“, freut sich Ralph Zimmermann und berichtet von sechs bis sieben Veranstaltungen im Jahr in Deutschland. Tendenz steigend. Laserbiathlon garantiere generationsübergreifend Spaß und Spannung. „Der Sport macht fit und auch im hohen Alter noch Spaß.“

Dank an alle

Beim traditionellen Sportlerabend mit Siegerehrung in der Gaststätte Schätzlerbad dankten Zimmermann und Christian Wolf vom Namensgeber „HOHPE“ allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern des Wettbewerbs, der im nächsten Jahr natürlich wieder stattfinden soll – dann bei hoffentlich besserem Wetter.

Die Laufstrecken beim Weidener Laserbiathlon betragen je nach Wettbewerb zwischen vier und acht Kilometer.

Geschossen wird liegend und stehend. Die Ziele der Trefferanzeige haben einen Durchmesser von 35 Millimeter, was bei einer Entfernung von zehn Metern ein Zugeständnis an die Hobby-Biathleten bedeutet. Denn umgerechnet auf den „großen Bruder“ im Winter wären die Liegendziele nur neun und die Stehendziele 23 Millimeter groß.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.