Die Tännesberger vergessen ihren St. Jodok garantiert nicht

Tännesberg. Mit einem Paukenschlag aus dem Fanfarenzug der Kolpingfamilie wurde der St.Jodok-Ritt vor zahlreichen Besuchern am Samstag eröffnet.

Gelebte Tradition in Tännesberg. Foto: Josef Glas
Gelebte Tradition in Tännesberg. Foto: Josef Glas
Foto: Josef Glas
Foto: Josef Glas
Foto: Josef Glas
Foto: Josef Glas
Foto: Josef Glas
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Foto: Josef Glas
Foto: Josef Glas
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Der imposante Musikzug geleitete beim St.Jodok-Ritt „Herold“ David Nesner auf den Marktplatz, wo er lautstark den Beginn der Wallfahrt bekannt gab. Unter anderem wurden die Bürger von Tännesberg aufgefordert, ihre „Heiser“ mit Girlanden zu schmücken, die Straßen sauber zu kehren und an der Prozession von der Pfarrkirche zum Jodok-Kirchlein an großer Zahl teilzunehmen.

„Wir wollen das Gelübde, das unsere Vorväter zwengs der verheerenden Viehseuche anno 1796, bei der nur eine Kuh vom Zeichmacherhaus durchkumma is, abgelegt ham, weiterhin erfüllen, damit uns der Herrgott von schweren Schicksalsschlägen verschonen möge“,

„Herold“ David Nesner

Proklamation gibt die Regeln genau vor

„Trommler und Bläser sollen den Zug anführen, gefolgt von Kindern und Jungfrauen in ihrem Prangergwand. Die ersten Reiter sind die Kreuzritter und Fahnenreiter, gefolgt von den Georgsrittern, Martinsrittern, Feuerreitern, Wappenrittern und Pestrittern. Im Zentrum befindet sich natürlich der Allerheiligstenwagen, gezogen von edlen Rössern und begleitet von Marktrichter und Marktschreiber mit den edlen Bauern und hochwohlgeborenen Herren nebst Weibern, Kindern und Gesinde“ verkündete er weiter.

Der anschließende Festzug führte durch die Straßen von Tännesberg wieder zum Marktplatz, wo ein Standkonzert mit der Blaskapelle Gleiritsch den offiziellen Teil der Proklamation abrundete.

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