Die Zukunft von Kastl – die Bürgerinnen und Bürger wollen mitreden

Kastl. Vor wenigen Tagen fand zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) im Schützenhaus die Auftaktveranstaltung statt, zu der die Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren, sich vor Ort mit ihren Ideen einzubringen.

Foto: Gemeinde Kastl

Im integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) sollen wichtige Fragen bearbeitet und zielführend beantwortet werden. Wie muss die Gemeinde Kastl in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren aussehen? Was sind unsere Ziele? Was benötigen die Einwohner der Gemeinde? Welche Stolpersteine gilt es gemeinsam zu beseitigen?

Die Bürgerinnen und Bürger reden mit

Die Auftaktveranstaltung im Schützenhaus in Kastl wurde von Klaus Stiefler vom Büro RSP Architekten in Bayreuth und Andreas Hacke vom Büro Geo-Plan aus Bayreuth moderiert. Bürgermeister Hans Walter zeigte sich erfreut, dass er über 40 interessierte Teilnehmer begrüßen konnte und zeigte Themenfelder auf, für die Ziele formuliert werden könnten.

Dabei machte er deutlich, dass sich die Gemeinde Kastl in einem Umfeld von hoher Dynamik befindet. Zwischen Grafenwöhr und Waldershof werden aktuell und in absehbarerer Zeit weit über eine Viertelmilliarde Euro in Schulen, Bildung, Wohnen, Produktion, Fertigung, Logistik, Digitalisierung, Sport und Freizeit investiert“, so Walter.

Jetzt die Weichen stellen

Er betonte, wie wichtig es sei, jetzt die richtigen Weichen zu stellen, um von dieser Dynamik zu profitieren. Er appellierte gute Ideen, Gedanken oder vielleicht sogar fertige Konzepte für künftige Projekte der Kommune einzubringen.

Stadtplaner Klaus Stiefler zeigte die Eckpunkte des integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes auf. Dabei gehe es im Wesentlichen um Themengebiete wie künftiges Wohnen, Leben, Nahversorgung, Natur, Freizeit und Arbeitsplätze. Gleichzeitig erläuterte er den umfangreichen Prozess und zeigte auf, wie wichtig es sei, dass sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einbringen würden, um ihre Kommune der Zukunft zielgerichtet mitzugestalten.

Online-Beteiligungsrekord in Kastl

Andreas Hacke informierte im weiteren Verlauf der Veranstaltung über die Auswertung der Onlineumfrage. In seinem Vortrag verwies er darauf, dass er noch keine Kommune mit einer so hohen Beteiligungsquote und so positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung betreut hätte. „Man sieht bei fast allen Fragen eine sehr hohe Zufriedenheit der Bevölkerung, was im Vergleich zu anderen Kommunen nicht überall der Fall sei und so auch nicht selbstverständlich ist“, so Hacke.

Ideen über Ideen – es geht weiter

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit, um ihre Ideen zu den aufgezeigten Themenfeldern auf mehreren Wandplakaten niederzuschreiben. Zusätzlich fand vor Ort auch ein reger Austausch unter den Gästen statt, bei dem einige zusätzliche Ideen vorgebracht wurden.

Die Ergebnisse werden in den kommenden Wochen ausgewertet. Im nächsten Schritt soll dann in Kastl eine Ortsbegehung stattfinden, um weitere Ideen zu sammeln. Hierzu ist die Bevölkerung wieder eingeladen, sich einzubringen.

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