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Kinder- und Jugendkonferenz Bayern: Sophia Würl aus Tirschenreuth war dabei

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Tirschenreuth. Mitwirken - Mitgestalten! 50 Kinder hatten die Möglichkeit bei der 1. Kinder- und Jugendkonferenz ihre Meinung zu vertreten. Staatsministerin Carolina Trautner tauschte sich mit den Kids aus. "Checker Tobi" aus der bekannten Fernsehsendung moderierte die Veranstaltung.

Die 14-jährige Sophia Würl konnte mit ihrer Bewerbung überzeugen und durfte somit bei der digitalen Kinder- und Jugendkonferenz Bayern 2021 teilnehmen. Foto: Landratsamt Tirschenreuth/Theresia Kunz

Aktuell hat das Bundesland Bayern den Vorsitz in der Konferenz der Jugend- und Familienminister:innen (JFMK). Im Vorfeld, der im Mai stattgefundenen Konferenz, waren unter der Organisation des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales 50 Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern zur ersten Kinder- und Jugendkonferenz Bayern zusammen gekommen, um sich über Mitbestimmungsmöglichkeiten aus der Sicht junger Menschen auszutauschen.

Jugendliche aus allen Lebensphasen waren dabei

Partizipation sollte dabei aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und in mehreren Workshops Forderungen erarbeitet werden. Die eingeladenen Kinder, Jugendliche und junge Volljährige aus ganz Bayern kamen als Vertreter:innen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen und Lebensphasen.

Neben dem Bereich Kita, Schule, Jugendsozialarbeit und dem Landesheimrat, hatten aus dem Bereich der Jugendarbeit 15 engagierte Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren über den Bayerischen Jugendring die Möglichkeit sich als Teilnehmer:innen zu bewerben. Die Kommunale Jugendpflegerin Theresia Kunz informierte im Landkreis die Bewerbungsmodalitäten und rief junge Menschen dazu auf, diese einmalige Chance der Mitgestaltung zu ergreifen.

Zahlreiche Bewerbungen: Sophia setzte sich durch

Die gerade 14-jährige Sophia Würl, die in der kirchlichen Jugendarbeit als Ministrantin in St. Peter Tirschenreuth sehr aktiv ist, ergriff diese Chance und bewarb sich. Dazu musste sie unter anderem eine kleine Präsentation aus der eigenen Lebenswelt der Jugendarbeit einreichen. Ihr Video zur Sternsinger Aktion, dass sie im Januar dieses Jahres vor Ort gemacht hatte, war dazu prädestiniert und hatte Erfolg.

Groß war die Freude für Sophia als sie aus den vielen Bewerbungen als eine von 15 Teilnehmenden für die Jugendarbeit aus ganz Bayern und die einzige aus der Oberpfalz zum Zug kam und bei der Jugendkonferenz teilnehmen konnte. Groß war allerdings auch der Wermutstropfen, dass die Konferenz nicht wie geplant in Augsburg stattfinden konnte, sondern wegen Corona online stattfand.

Checker Tobi moderierte die Veranstaltung

Trotzdem war es für die Teilnehmerin aus Tirschenreuth ein aufregend, spannender Tag. Schon die Tatsache, dass Checker Tobi, alias Tobi Krell, bekannt durch seine Jugendsendung im Bayerischen Rundfunk, als Moderator der Veranstaltung fungierte und die Staatsministerin Carolina Trautner die Kinder und Jugendlichen begrüßte und sich in einer Podiumsdiskussion die Ergebnisse aus den vier Workshops anhörte und mit den Kindern und Jugendlichen austauschte.

Die Workshop-Themen beruhten auf den Themenwünschen, die die Teilnehmer:innen im Vorfeld der Veranstaltung eingebracht hatten. In der Themensammlung fanden sich unter anderem Bereiche wie Wohnsituation von jungen Menschen, Angst der Jugend, die Jugend zu verpassen, soziale Benachteiligung oder mit welchen Angeboten kann man junge Menschen in der Corona Krise erreichen.

Workshopthema: Pflegebedürftigen Menschen helfen

Sophia wählte den Workshop, in dem es um die Beteiligung von jungen Menschen im sozialen Bereich im Allgemeinen und konkret zum Beispiel wie man sich im Kontakt und der Arbeit mit pflegebedürftigen oder alten Menschen engagieren kann. „Wir waren in der Gruppe zu neunt und haben diskutiert und unsere Vorstellungen wie wir uns da einbringen und mitgestalten können, besprochen“.

Zum Abschluss der Kinder- und Jugendkonferenz wurden die Workshop Ergebnisse von einem Sprecher/Sprecherin der Ministerin Trautner vorgestellt, die diese dann zur landesweiten Konferenz der Familienminister:innen mitnahm. Ebenso wurden einige Teilnehmer:innen ausgewählt, die die Workshop-Ergebnisse, ihre Eindrücke und Anliegen von dem Tag aus ihrer Sicht im Rahmen der Jugend- und Familienministerkonferenz vorstellten.

Wertvolle Botschafterin für den Landkreis Tirschenreuth

„Ich würde wieder mitmachen bei so einem Treffen“, berichtete Sophia der kommunalen Jugendpflegerin im Nachgang. "Es war echt toll der Familienministerin Fragen stellen zu können und mit dem Checker Tobi im Chat zu plaudern. Für mein Engagement daheim in der Jugendarbeit hat mich der Tag auch sehr motiviert."

Sophia ist sich eines jetzt schon sicher: "Wenn ich alt genug bin, möchte ich auf alle Fälle mehr Verantwortung übernehmen, zum Beispiel als Oberministrantin." Für den Landkreis Tirschenreuth war die 14-jährige Sophia eine wertvolle Botschafterin, dass junge Menschen gerade auch im ländlichen Raum engagiert mitreden, mitgestalten und mitwirken wollen.

Mehr Informationen über die Kinder- und Jugendkonferenz unter www.partizipation.bayern.de 

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