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Digitale Landkarten bald aus der Stützelvilla: Sanierung startet

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Windischeschenbach. Bald kommen die digitalen Landkarten Bayerns aus Windischeschenbach. Heute fiel der Startschuss zur Sanierung der Stützelvilla. Im Herbst 2024 sollen rund 60 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einziehen.

Die Stützelvilla: 1887 gebaut soll sie jetzt - 134 Jahre später - für die Büros für digitale Landkarten Bayern saniert und umgebaut werden. Fotos (4): Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

„Jetzt geht es los – der Umbau der denkmalgeschützten ‚Stützelvilla‘ und der Bau des Erweiterungsgebäudes können starten. Von hier aus werden künftig digitale Landkarten unserer Vermessungsverwaltung für ganz Bayern produziert“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Enthüllung des 3D-Modells und dem Startschuss für die Baumaßnahme heute in Windischeschenbach.

Insgesamt 19,3 Millionen Euro investiert der Freistaat in die Baumaßnahme. „Wir schaffen hier moderne Büroflächen für rund 60 hochwertige Arbeitsplätze. Das ist eine echte Investition in die Stadt und eine Stärkung für die ganze Region“, so Füracker weiter.

Ein Kompetenzzentrum in der Nordoberpfalz

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So soll die Stützelvilla dann im Herbst 2021 aussehen. Dann dürfen die rund 60 neuen Mitarbeiter einziehen.
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Heimatminister Albert Füracker (rechts) präsentiert gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Tobias Reis, Windischenbachs Bürgermeister Karlheinz Budnik und Landrat Andreas Meier (von links) das 3D-Modell für die Sanierung der Stützelvilla.
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Albert Füracker beim Pressetermin in Windischeschenbach.

In Windischeschenbach zieht der Fachbereich „Digitale Landkarten Bayern“ des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) ein. Zusammen mit der künftigen Außenstelle in Waldsassen entsteht in der nördlichen Oberpfalz ein Kompetenzzentrum der amtlichen Kartographie in Bayern.

Voraussichtlich im Herbst 2024 können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den umweltfreundlichen Neubau mit Pelletheizung und Photovoltaikanlage sowie die sanierte „Stützelvilla“ beziehen.

Denkmalpflege und Sanierung der Stützelvilla

Auf dem staatseigenen Grundstück mitten in Windischeschenbach werden rund 2.000 Quadratmeter Nutz- und Büroflächen geschaffen. Die 1887 errichtete denkmalgeschützte Neurenaissance-Villa bleibt im Wesentlichen in der Aufteilung der Raumstrukturen erhalten.

Die Sanierung umfasst die kompletten Innenbereiche und die äußere Hülle des Gebäudes. Das Landesamt für Denkmalpflege ist eng in die Baumaßnahme eingebunden. Der Abbruch des alten, nicht denkmalgeschützten Bettentrakts beginnt noch im Oktober 2021.

Der Bau des zweigeschossigen Erweiterungsgebäudes startet Anfang 2022. Hier sollen neben weiteren Büroräumen auch ein Konferenz- und Ausstellungsbereich sowie Übernachtungszimmer für Fort- und Ausbildungsgäste untergebracht werden.

Aufgaben des LDBV in der Stützelvilla

Zum Aufgabenfeld der Außenstelle des LDBV gehören die Erstellung und Aktualisierung der digitalen topographischen Karten sowie von Freizeitkarten. Hinzu kommt der Schwerpunkt der Web-Kartographie einschließlich der 3D-Kartographie und von Geovisualisierungen.

Zusammen mit Waldsassen und Hof bildet Windischeschenbach künftig ein Aus- und Fortbildungszentrum für das LDBV. Aktuell sind bereits 37 der künftig 60 Beschäftigten übergangsweise im ehemaligen Fernmeldeamt und der ehemaligen Porzellanfabrik im Werkquartier untergebracht.

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