Ein engagierter Sportler, Handwerker und Politiker wird 85

Altenstadt. In dieser Woche feierte Ewald Kische seinen 85. Geburtstag.

Ewald Kische blickt auf ein erfülltes Leben zurück. Foto: Johann Adam

Freunde, Bekannte und Vereinsvertreter, unter ihnen Bürgermeister Ernst Schicketanz, gratulierten am Mittwoch Ewald Kische zu seinem 85. Geburtstag.

Ewald Kische wurde am 10. August 1937 in Groß-Wagelsdorf bei Breslau in Schlesien geboren. Im Alter von acht Jahren kam er als Vertriebener mit seiner Familie nach Georgenberg. Über Hof, Weiden und Eschenbach ging es nach Kirchenthumbach. Hier besuchte er die Schule. Danach absolvierte er eine Lehre als Schreiner in Weiden. Nach der Bundeswehrzeit kam der Jubilar 1957 zurück nach Weiden. Sein Eigenheim in der Anton-Wurzer-Straße baute er 1965. In seinem Beruf spezialisierte sich Kische auf Bodenbeläge, besonders auf Parkett. Nach der Meisterprüfung 1975 eröffnete er ein Geschäft, dass er 30 Jahre lang führte.

Ein engagierter Sportler

Das Vereinsleben spielte im Privatleben eine große Rolle. Seine Liebe galt dem Fußball und Tennis. So war er aktives Mitglied beim VfB Weiden, dem SV Altenstadt, beim Tennisclub und bei der Siedlergemeinschaft. Zahlreiche Vereine haben Ewald Kische viel zu verdanken. Mit seinem handwerklichen Geschick brachte er sich oft kostenlos bei vielen Arbeiten ein.

Er war beim Bau der Tennishütten in Altenstadt, Neustadt und beim VfB Weiden maßgeblich beteiligt. Beim Ausbau des Sportheims des SV mit Gastzimmer, Kegelbahn und Tennishalle in Altenstadt half er unentgeltlich. 20 Jahre war auch in der Vorstandschaft des SV aktiv.

Auch in der Politik und im Handwerk Verantwortung übernommen

In der Gemeindepolitik stellte der Jubilar 1996 bis 2008 als Mitglied der CSU-Fraktion die Weichen mit. 15 Jahre lang war Ewald Kische Sachverständiger für Parkett und stellvertretender Obermeister der Parkettinnung.

Mit seinem Hund „Gustl“ hat der Jubilar sehr viel Freude. Dreimal am Tag geht er mit seinem „Liebling“ spazieren. Dabei wirft er aber auch immer ein waches Auge auf die Gegebenheiten in der Gemeinde.

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