Ein ganz besonderer Erntedankgottesdienst

Immenreuth. Einen eindrucksvollen Familiengottesdienst unter dem Motto "Staunen und Danken" feierten rund einhundert Besucher zu Erntedank. Diese bedankten sich bei den vielen fleißigen Händen am Ende der Heiligen Messe mit einem lang anhaltenden Applaus.

Es war ein ganz besonderer Erntedankgottesdienst. Foto: Roman Melzner
Es war ein ganz besonderer Erntedankgottesdienst. Foto: Roman Melzner
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Mucksmäuschenstill war es auf dem Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche rund eine Viertelstunde vor dem Gottesdienst in Immenreuth. Nur ein paar ältere Mitbürger waren vorzeitig zur Heiligen Messe gekommen, um den liebevoll geschmückten Erntedankalter, sowie die Erntedankkrone und der riesige Laib Brot vor dem Ambo im Kircheninneren zu bestaunen. Als die Messnerin das erste Mal die großen Glocken einschaltete und so zum Gottesdienst lud, merkte man aber plötzlich schnell, dass heute etwas Besonderes in der großen Pfarrkirche inmitten des Ortes geplant sein musste.

Die Kinder bringen Leben in die Sache

Immer wieder sah man Kinder und Jugendliche in die Kirche huschen, wo sich die „Bunten Töne“ zum Einsingen auf der großen Empore trafen, auf die sie, wie bei einer Tonleiter, leicht hinaufsprangen. Ebenso wurden riesengroße Plakate mit bunt bemalten Häusern und Schlössern von den jungen Mitwirkenden des Familiengottesdienstes in den Altarraum getragen, während durch den Haupt- und Seiteneingang der Kirche immer wieder jüngere wie ältere Kirchenbesucher eintraten, um sich einen guten Platz zu sichern.

Mit dem Eingangsglied „Hör´ mal auf die leisen Töne“ begrüßte anschließend der Kinder- und Jugendchor „Bunte Töne“ Pfarrer Markus Bruckner und die Ministranten, die gleich zu Beginn mit mitgebrachten Obstkörben den Erntedankalter zusätzlich verschönerten. Bei den Kyrierufen waren dann das erste Mal die jüngsten Mitwirkenden des Familiengottesdienstes gefordert.

Kirchenbesucher stimmten mit ein

Die rund einhundert Kirchenbesucher stimmten fröhlich in den Kanon mit ein. Die Kinder und Jugendlichen hatten es so anscheinend spielerisch im Handumdrehen geschafft, zum Beginn der Predigt für maximale Aufmerksamkeit zu sorgen. Statt der Predigt gab es aber für alle Besucher eine kurzweilige Geschichte.

Wer nicht danken kann für das täglich Geschenkte, der kann auch nie glücklich werden, fasste auch Pfarrer Markus Bruckner die Moral von der liebevoll vorgetragenen Geschichte zusammen. Nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis aller Besucher und den Fürbitten waren die Ministranten wieder an der Reihe.

Nach dem Schlusssegen und dem Lied der „Bunten Töne“: „Sing mit mir ein Halleluja“ dankte Pfarrer Markus Bruckner ausdrücklich allen Beteiligten, die zu diesem rundum gelungenen Gottesdienst beigetragen haben.

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