Mathias Kiener begeistert in Luhe: Ein „Kind der 80er“ im „349er“

Luhe. Lange blonde Haare, eine leicht getönte Brille und dazu eine Stimme, die an die Glamour-Rockgrößen der 70er- und 80er-Jahre erinnert – Mathias „Lemmy“ Kiener macht nicht nur äußerlich keinen Hehl daraus, dass er „ein Kind der 80er“ ist. „In diesem Jahrzehnt bin ich aufgewachsen. Ich bin mit dieser Musik groß geworden“, sagte er am Samstagabend im „349er – House of Rock/Bar & Musik“ zu Beginn seines Konzertes.

Von Stephan Landgraf

Mathias Kiener
Mathias „Lemmy“ Kiener – ein Kind der 80er-Jahre – begeisterte am Samstag mit seinem Soloprojekt M.K. unplugged im „349er“ in Luhe. Bild: Landgraf

Es war ein Versprechen, das M.K. unplugged – so heißt sein aktuelles Solo-Projekt – vom ersten Song an konsequent einlöste. Gut, ab und an gab es kleine musikalische Abschweifer in die 70er- und auch 90er-Jahre, aber grundsätzlich kamen die meisten Songs aus der Zeit von 1980 bis 1990. Eines wurde dabei ganz schnell klar: „Lemmy“ Kiener, früher Mitglied bei „AC/DX.“ und „Roxxess”, ist ein Vollblutmusiker durch und durch. Das war er zu seinen Band-Zeiten schon und ist es auch auf seinen Solo-Pfaden.

Egal, ob „Time has come“ von „Midnight Oil“, „Nothing else matters“ von „Metallica“ oder „Jessie’s girl” von „Rick Springfield” – „Lemmy” bedient sich an den Originalen, aber verpasst ihnen ganz originell neue Arrangements, die die Songs einzigartig machen. Eben Rock-Classics „unplugged“, von denen er auch welche von „Bon Jovi“, „Def Leppard“, „Foreigner“, „Scorpions“, „Nickelback“ oder „Van Halen“ im Gepäck hatte.

Alle Lieder wurden dabei ohne großen elektronischen Firlefanz dargeboten, es kamen lediglich Looper sowie Stomp Boxen zum Einsatz, was aber dem 80er-Flair in keinster Weise schadete.

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