Eine Frau mit Vorbildcharakter wird 92 Jahre alt

Harlesberg/Theisseil. Mit Humor, Dankbarkeit und Stolz blickt Roswitha Scheidler auf 92 Jahre ihres Lebens zurück.

Die Jubilarin Roswitha Scheidler im Kreise ihrer Kinder und Schwiegerkinder. Foto: privat
Die Jubilarin Roswitha Scheidler im Kreise ihrer Kinder und Schwiegerkinder. Foto: privat
Die rüstige und stets frohgelaunte und zufriedene Jubilarin Roswitha Scheidler feiert ihren 92. Geburtstag. Foto: privat
Die rüstige und stets frohgelaunte und zufriedene Jubilarin Roswitha Scheidler feiert ihren 92. Geburtstag. Foto: privat
Die Jubilarin Roswitha Scheidler im Kreise ihrer Kinder und Schwiegerkinder. Foto: privat
Die rüstige und stets frohgelaunte und zufriedene Jubilarin Roswitha Scheidler feiert ihren 92. Geburtstag. Foto: privat

Schon beim 90. Geburtstag gab es pandemiebedingt keine große Feier, und so war es nun auch am 92. Geburtstag von Roswitha Scheidler. Viele Gratulanten meldeten sich per Telefon, und einige kamen auch kurz persönlich vorbei.

Allen voran kam die amtierende Kreisbäuerin Josefine Kick, der Geschäftsführer des BBV Ulrich Härtl und sein Vorgänger Hans Winter, um der Ehrenkreisbäuerin persönlich zu gratulieren.

Stets für alle da

Roswitha Scheidler sagt selbst: „Es ist ja nicht schlimm, wenn nicht groß gefeiert wird, ich war genug in der Öffentlichkeit“. Neben ihrem Bauernhof, dem Haushalt und der Erziehung der Kinder, pflegte sie viele Jahre lang ihren Mann und setzte sich für die Allgemeinheit ein.

Für ihre Koch- und Backkurse bekannt

Im ganzen Landkreis und darüber hinaus ist Roswitha Scheidler vor allem durch ihre vielen Koch- und Backkurse bekannt. Die Rezepte gab sie auch stets in Büchern weiter. Sie war von 1978 bis 2008 für die CSU im Kreistag und zusätzlich drei Jahrzehnte BBV-Kreisbäuerin.

Sie war auch die erste Kreisvorsitzende der CSU-Frauen-Union, und hier hatte Annemarie Klar sie dafür begeistert, erzählt Roswitha. Ihre Stimme klingt nicht wie die einer 92-Jährigen; sie ist voller Freude, stellt ihre Zufriedenheit immer wieder heraus und lacht viel.

„Neues Knie rentiert sich nicht“

„Ich habe immer versucht, das Richtige zu tun und das Beste aus jeder Situation zu machen“, so die Antwort auf die Frage, wie sie denn alles bewältigt habe. „Jetzt wollen meine Augen nicht mehr so, aber dafür gibt es Radio und Fernsehen, wo ich alles mitbekomme. Die Knie sind auch abgenutzt, aber ein neues rentiert sich doch nicht mehr“, sagt sie und lacht dabei.

Mit Gottvertrauen und Familie

Verwöhnt wird sie täglich von ihrer Schwiegertochter Resi, die auch beim Geburtstag für besondere Kuchen sorgte. Stolz ist Roswitha auch auf ihre vier Kinder, „die in Ordnung sind“, das betont sie mit Dankbarkeit. Auch für ihre Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel ist sie sehr dankbar.

Auch mit Gottvertrauen meistert sie ihr Seniorendasein, denn der Glaube ist ihr wichtig. So hat sie bis vor zwei Jahren noch regelmäßig in St. Konrad in Weiden im Chor mitgesungen.

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