Eine Scheune für Kultur in all ihren Formen

Störnstein. Erste Pläne für eine Kulturscheune hatte Altbürgermeister Boris Damzog. Inzwischen steht das Projekt kurz vor dem Abschluss. Die SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich nach einem Besuch der weitgehend fertiggestellten Kulturscheune begeistert.

Die SPD-Kreistagsfraktion ist begeistert von der Kulturscheune. Foto: Eichl

„Ihr könnt euch glücklich schätzen“, sagte Fraktionssprecher Günter Stich nach einem Rundgang zu Bürgermeister Markus Ludwig. Das bestätigten auch Ludwigs Bürgermeisterkollegen Bernhard Stangl aus Pressath und Robert Lindner aus Floß.

Räume für die Vereine und für Kulturveranstaltungen

Ludwig beschrieb auch die Entstehungsgeschichte der Idee seines Vorgängers Boris Damzog. Als die alte Hofstelle zum Verkauf stand, habe sich die Chance ergeben, diese umzusetzen. Es sollten Räume entstehen für die Nutzung durch die örtlichen Vereine und für Kulturveranstaltungen verschiedenster Art.

Die Barrierefreiheit sei von Anfang an ein absolutes Muss gewesen, so der Bürgermeister. Nach dem Abriss der Hofstelle 2018 habe sich die Umsetzung bedauerlicherweise sehr in die Länge gezogen. Auch die Kostensteigerung habe der Gemeinde einige Probleme bereitet.

Kulturscheune soll im August eingeweiht werden

Derzeit fänden die abschließenden Arbeiten des rund 1,7 Millionen Euro teuren Projektes statt, die Einweihung sei für August geplant. Die örtlichen Vereine sollten anschließend das Gebäude mit Leben erfüllen. Gleich mit saniert wurde der Backofen, in dem laut Ludwig „nun bald wieder das bekannte vorzügliche Brot der Störnsteiner Backfrauen duften kann“.

Karin Gesierich kommt in den Personalausschuss

Eine gute Zusammenarbeit wird es nach dem Ausscheiden des Eschenbachers Fritz Betzl laut Stich auch mit dessen Nachfolgerin Karin Gesierich aus Vohenstrauß geben. Die stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger stellt das soziale Engagement der neuen Kollegin heraus.

Gesierich soll nach den Vorberatungen der Fraktion auch im Personalausschuss des Landkreises ihre Erfahrung einbringen. Von einem ersten Gespräch mit dem SPD-Kreisverband Tirschenreuth und dem Standverband Weiden im Hinblick auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2023 berichtet die Kreisvorsitzende Nicole Bäumler. Weitere Gespräche für die Stimmkreise Weiden und Tirschenreuth sollen folgen.

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