Endlich wieder Max-Reger-Tage in vollem Umfang

Weiden. Am Mittwoch präsentierten die Organisatoren der Weidener Max-Reger-Tage rund um Petra Vorsatz zusammen mit Oberbürgermeister Jens Meyer und Bürgermeister Lothar Höher das Programm des diesjährigen Musikfestivals.

Das Linos Ensemble begeistert seit über 40 Jahren. Foto Fritz W. Oehlers
Das Linos Ensemble begeistert seit über 40 Jahren. Foto Fritz W. Oehlers
Schon am Montag kann man Peijun Xu und Godelieve Schrama in der Regionalbibliothek live erleben. Foto: Dirk Schelpmeier
Schon am Montag kann man Peijun Xu und Godelieve Schrama in der Regionalbibliothek live erleben. Foto: Dirk Schelpmeier
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titulierte Julius Berger bereits als „Propheten des Cellos“. Foto: Weidener Max-Reger-Tage
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titulierte Julius Berger bereits als „Propheten des Cellos“. Foto: Weidener Max-Reger-Tage
Da Nimrod Trio mit der gebürtigen Vohenstrausserin Ulrike Hoffmann. Foto: Max-Reger-Tage
Da Nimrod Trio mit der gebürtigen Vohenstrausserin Ulrike Hoffmann. Foto: Max-Reger-Tage
Fritz W. Oehlers
Foto: Dirk Schelpmeier
 Foto: Weidener Max-Reger-Tage
Foto: Max-Reger-Tage

Nach zwei Jahren, in denen nur einzelne Veranstaltungen angeboten werden konnten, dürfen sich Klassik-Freunde und Reger-Liebhaber heuer bei den Max-Reger-Tagen auf insgesamt zehn Veranstaltungen zwischen 17. September und 2. Oktober freuen.

Hier helfen alle zusammen

Dank der Unterstützung von Politik, Sponsoren, Mitveranstaltern und nicht zuletzt dem Freundeskreis der Weidener Max-Reger-Tage konnte wieder ein abwechslungsreiches Programm mit interessanten jungen Interpreten und namhaften Künstlern zusammengestellt werden.

Für alle Kammermusikliebhaber, Klavier- und Orgelfreunde hält es neben Regers Werken und bekannten Klassikern auch die ein oder andere Neuentdeckung – darunter auch zwei Uraufführungen – bereit. Die Organisatoren freuen sich unter anderem auf das Linos Ensemble, das seit 40 Jahren das Publikum mit seiner Perfektion und Gestaltungskraft begeistert, das Nimrod Trio rund um die gebürtige Vohenstrausserin Ulrike Hoffmann, den „Propheten des Cellos“ Julius Berger und den „Leipziger Wundermusiker“ und Organisten Sebastian Heindl.

Regers Schaffen in Weiden im Fokus

Inhaltlich dreht sich das Festival 2022 rund um „Max Reger in den Zwanzigern“ und richtet damit ein besonderes Augenmerk auf die Werke, die Reger in seinen zwanziger Jahren – überwiegend in Weiden – komponierte, blickt aber auch auf die Reger-Rezeption in den 1920er Jahren. Einen Überblick gibt gleich zu Beginn der Reihe Prof. Dr. Susanne Popp, renommierte Reger-Kennerin und Mitglied im künstlerisch-wissenschaftlichen Beirat des Festivals.

Einen Vorgeschmack auf das Festival bietet ein Konzert am Montag in der Regionalbibliothek. Peijun Xu und Godelieve Schrama verzaubern im romantischen Innenhof mit Viola- und Harfenklängen unter anderem von Faure, Schubert und Reger.

Kultur pur bei den Konzertfahrten

Auch zwei Konzert-Fahrten können in diesem Jahr angeboten werden. Vor dem Kammermusikabend in der Klaviermanufaktur Steingraeber führt ein Abstecher von der Porzellanstadt Weiden in die Keramik- und Töpfergemeinde Thurnau. Am 9. Oktober gibt es bei einer Führung und einem Konzert in Waldeck Wissenswertes über Max Regers Groß-Cousin Hans Koessler, der vor allem als Lehrer bedeutender ungarischer Komponisten hohes Ansehen genoss, zu erfahren.

Die Goldenen Zwanziger hautnah erleben

Wer sich virtuell noch einmal in die Gassen und Geschäfte des Städtchens Weiden in den 1920er Jahren versetzen lassen möchte, kommt zum Film-Abend „Weiden zu Urgroßmutters Zeiten“ am 20. September. Im Evangelischen Vereinshaus lassen die Max-Reger-Tage die goldenen Zwanziger noch einmal aufleben, stilecht untermalt mit Live-Musik von Florian Bührich
und seinem Ensemble.

Tickets & Infos

Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen hat bereits begonnen. Weitere Informationen gibt es hier.

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