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Endlich wieder Urlaub: Gäste kehren zurück

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Tirschenreuth/Falkenberg. Was ursprünglich nur ein paar Wochen dauern sollte, wurde am Ende zu mehreren Monaten: Der Lockdown. Vor allem Gastwirte trafen die Einschränkungen hart. Umso größer ist die Freude, dass jetzt wieder Urlaub in der Region möglich ist.

Gemeinsamer Startschuss für den Tourismus im Oberpfälzer Wald (v.l.): Landrat Roland Grillmeier, Bürgermeister Bernd Sommer (Vorsitzender IKom Stiftland), Familie Lindner vom Gasthof zum Goldenen Stern Falkenberg, Tourismusreferentin Stephanie Wenisch, Bürgermeister Johannes Reger (Vorsitzender Steinwald-Allianz) und Bürgermeister Matthias Grundler (Falkenberg) freuen sich über die Lockerungen und die Öffnung der Beherbergungsbetriebe im Landkreis Tirschenreuth. Foto: Landratsamt Tirschenreuth

Mehr als sechs Monate ist es her, dass Familie Lindner am 1. November ihren Gasthof Zum Goldenen Stern in Falkenberg vorrübergehend schließen musste, genauso wie all ihre Berufskollegen. Die Hoffnung war damals, dass mit dem „Lockdown light“ die Infektionszahlen schnell wieder sinken würden.

Am Ende wurde mehr als ein halbes Jahr ohne Gäste für Gastronomie, Unterkünfte und weitere touristische Angebote daraus. Eine existenzielle Situation für viele Betriebe.

Am Freitag, 21. Mai ist nun der lang ersehnte Tag gekommen: in Bayern beginnt der Neustart für den Tourismus – und dank der niedrigen 7-Tage-Inzidenz ist der Landkreis Tirschenreuth bei den Lockerungen ganz vorne mit dabei.

Große Erleichterung bei den Gastwirten

Zum Neustart nach dem langen Lockdown und damit dem Auftakt der Tourismussaison 2021 trafen sich Landrat Roland Grillmeier sowie Bürgermeister Bernd Sommer (Vorsitzender IKom Stiftland), Bürgermeister Johannes Reger (Vorsitzender Steinwald-Allianz), Bürgermeister Matthias Grundler (Falkenberg) und die Tourismusreferentin des Landkreises, Stephanie Wenisch, in Falkenberg.

Von Betriebsinhaber Wolfgang Lindner erfuhren sie dabei aus erster Hand, wie die Betriebe die lange Durststrecke erlebten. Vereinzelte berufliche Übernachtungsgäste sowie Essen „to go“ konnten dabei die entstandenen Verluste kaum abmildern. Umso größer ist jetzt die Erleichterung, dass Tourismus nun wieder möglich wird und die Gäste in den Oberpfälzer Wald zurückkehren können.

Großer Zusammenhalt im Landkreis

Landrat Roland Grillmeier betonte dabei den großen Zusammenhalt im Landkreis – nur gemeinsam und dank des Durchhaltevermögens der Bürger:innen konnte es gelingen, vom Corona-Hotspot zu einer Niedrig-Inzidenz-Region zu werden. Die Öffnungen sind nun für Einheimische und Urlaubsgäste, aber vor allen Dingen auch für die touristischen Betriebe ein willkommener Hoffnungsschimmer am Horizont.

Der Landkreis setzt dabei konsequent alle Öffnungsschritte um, sobald diese entsprechend der rechtlichen Vorgaben möglich werden. Dank der Zusammenarbeit mit dem BRK stehen auch für die Urlaubsgäste ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung.

Urlaub als "Geschenk für die Seele"

Bürgermeister Johannes Reger stellte als Vorsitzender der Steinwald-Allianz heraus, dass die Region mit herzlichen und umsichtigen Gastgebern sowie viel Freiraum in einer intakten Natur gerade auch jetzt beste Urlaubsbedingungen bietet. Bürgermeister Bernd Sommer von der IKom Stiftland freute sich ebenfalls sehr auf die Rückkehr der Gäste und zeigte sich überzeugt, dass alle in diesem Jahr den Urlaub noch mehr als „Geschenk für die Seele“ (der Slogan des Stiftlands) empfinden werden als bisher.

Auch wenn es im Moment durchaus noch einige Regeln für die anreisenden Gäste zu beachten gibt, sei die Buchungslage im Landkreis Tirschenreuth sehr gut, wusste Tourismusreferentin Stephanie Wenisch zu berichten. Das Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald sieht sich auch beim Neustart als Partner und Berater der touristischen Betriebe und unterstützt die Gastgeber, Gastronomen, Einrichtungen und Tourist-Infos wieder intensiv mit Informationen und Hilfestellungen.

Alle setzen Hygienemaßnahmen konsequent um

Vom großen Hotel bis zum kleinen Ferienwohnungsinhaber müssen schließlich alle die gleichen umfangreichen Hygienemaßnahmen umsetzen. Dazu gehört unter anderem, dass sich touristische Übernachtungsgäste alle 48 Stunden testen lassen und aktuell nur ein Hausstand pro Wohneinheit untergebracht werden darf.

Für die Betriebe sind viele weitere Details von der Information der Gäste über die geltenden Regeln von Abstandsgebot bis Maskenpflicht bis hin zur Schulung der Mitarbeiter zu beachten. Und natürlich tauchen immer wieder neue Fragen auf, die das Tourismuszentrum dann in Absprache mit den Kollegen im Landratsamt, dem Tourismusverband Ostbayern, dem Hotel- und Gaststättenverband und den zuständigen Ministerien möglichst schnell zu klären versucht.

Mit intensiver Vorbereitung weiter Richtung Normalität

Hinter allen Beteiligten liegen also einige sehr intensive Tage der Vorbereitung. Doch spätestens, wenn die ersten Urlauber vorfahren, wird mit Sicherheit eines überwiegen: die Freude, endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen und damit einen großen Schritt in Richtung Normalität zu machen.

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