Energiekrise: BHS tabletop sieht sich für den Winter gut gerüstet

Weiden. BHS tabletop gehört zu den energieintensiven Unternehmen. Vor dem kommenden Winter macht man sich dort aber kaum Sorgen. Das erfuhren die beiden Parlamentarier Uli Grötsch und Jörg Nürnberger beim Besuch des Bauscher-Werks.

Bereichsleiter Siegmund Meyer, MdB Uli Grötsch, MdB Jörg Nürnberger und Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Diekmann bei der Führung im Werk (von links). Foto: Büro Uli Grötsch

Die gestiegenen Energiepreise belasten nicht nur private Verbraucher, sondern auch zahlreiche energieintensive Unternehmen – so auch die BHS tabletop AG, die sowohl in Weiden, als auch im oberfränkischen Selb und Schönwald Porzellan produziert. Grund genug für die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch und Jörg Nürnberger, sich im Bauscher-Werk in Weiden bei Unternehmensleitung und Betriebsrat über die aktuelle Lage zu informieren.

Für den Winter gut gerüstet

Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Diekmann und Bereichsleiter Siegmund Meyer gaben den beiden Parlamentariern einen Einblick in die derzeitige Lage und die kurz- und mittelfristigen Planungen. „Natürlich spüren wir als Unternehmen die gestiegenen Energiepreise und die Unsicherheiten, was die Versorgung mit Erdgas angeht. Wir bereiten uns aber sehr akribisch auf alle Szenarien vor und fühlen uns gut gerüstet für den kommenden Winter“, zieht Diekmann eine positive Zwischenbilanz.

Uli Grötsch: „Befinden uns auf einem guten Weg“

Die Bundesregierung arbeite intensiv daran, die Gasspeicher weiter zu befüllen, alternative Importwege zu erschließen und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, erläuterte Uli Grötsch. „Wir befinden uns nach meiner Einschätzung auf einem guten Weg und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit den Lieferungen gut über den Winter kommen.“ Wichtig sei jetzt eine regelmäßige und transparente Kommunikation.

Das unterstreicht auch sein Kollege Jörg Nürnberger: „Wir gehen gemeinsam durch schwere Zeiten, deshalb werden wir alles dafür tun, um unsere Gesellschaft, aber auch unsere Volkswirtschaft unbeschadet durch diese Zeit zu bringen“, betont der Hofer Abgeordnete.

Im anschließenden Gespräch mit dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Michael Ott (Schönwald) und dem Weidener Betriebsratsvorsitzenden Sigmund Huber ging es neben dem Energiethema auch um die gestiegenen Verbraucherpreise und grundsätzliche arbeitsmarktpolitische Fragen.

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