Es geht aufwärts beim Bayern-München Fanclub „Mia san mia“

Pirk. Mit einem großen Plus auf dem Vereinskonto und einem motivierten Vorstandsgremium startet der FC-Bayern Fanclub "Mia san mia" in das neue Vereinsjahr.

Der frisch gewählte Vorstand blickt voller Tatendrang in die Zukunft. Bild: Hans Meißner
Der frisch gewählte Vorstand blickt voller Tatendrang in die Zukunft. Bild: Hans Meißner
Die vom Vorstand geehrten Vereinsmitglieder erhielten ein personalisiertes Handtuch als Präsent. Bild: Hans Meißner
Die vom Vorstand geehrten Vereinsmitglieder erhielten ein personalisiertes Handtuch als Präsent. Bild: Hans Meißner
Hans Meißner
Hans Meißner

Aus einer Bierlaune heraus ist vor zehn Jahren der Stammtisch und FC Bayern-Fanclub „Mia san mir“ im damaligen Sportheim in Pirk gegründet worden. Ziel war das Besuchen von Spielen des FC Bayern, gemeinsam Spiele der Münchner und Champions League Spiele anzusehen. Die Geselligkeit sollte auch nicht zu kurz kommen.

Zurück zu alter Stärke

Als man vor zehn Jahren den Stammtisch gegründet hat, mit 29 Mitglieder, setzte man sich ein Ziel von 100 Mitgliedern, heute hat man aber 133, jetzt ist das Ziel 150. Die Geselligkeit wird immer noch großgeschrieben bei den „Roten“. „Vieles hat auch beim Fanclub unter der Pandemie gelitten, wir sind aber auf einem guten Weg zurück zur alten Stärke“, so Präsident Norbert Helgath.

Das Bräustüberl hat gerade mal für die Mitglieder des FC Bayern-Fan-Clubs „Mir san mir“ in Pirk gereicht. Präsident Norbert Helgath war sehr erfreut über den guten Besuch der Jahreshauptversammlung, auch wenn einige Entschuldigungen vorlagen.

Großes Plus in der Vereinskasse

Eine große festliche Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens soll im kommenden Jahr nachgeholt werden, versprach der Präsident. Erfreulich ist auch die Mitgliederzahl, startete man vor 10 Jahren mit 29, sechs davon sind leider schon verstorben, stehen wir derzeit bei 133, so Helgath. Niki Bergmann (früher Held) rief mit dem Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung diese nochmals ins Gedächtnis zurück.

Bernhard Grießl, er führt die Kasse seit Anbeginn, konnte ein schönes Plus in der Vereinskasse verzeichnen. In den vergangenen 10 Jahren wurden rund 80.000 Euro als Ein- und Ausgaben bewegt, eine gewaltige Summe für so einen kleinen Verein, so Grießl. Die Kassenprüfer halten ein leichtes Spiel bei der Prüfung, „Alles bestens“, war zu hören.

„Es geht wieder aufwärts“

„Die Pandemie hat auch bei uns seine Spuren hinterlassen“, so Helgath in seinem Rückblick. „Wir können aber erkennen, es geht wieder aufwärts, die Mitglieder kommen wieder und die Aktivitäten nehmen wieder zu“, so der Präsident. Die Fußballabteilung der SpVgg Pirk wurde mit einer Bandenwerbung unterstützt, ebenso das Kinderheim St. Elisabeth in Windischeschenbach. „Seit zehn Jahren gibt es uns und seit zehn Jahren ist der FC Bayern ununterbrochen Meister geworden“, so der Präsident.

Keine Probleme hatte Bürgermeister Dietmar Schaller bei der Leitung und Durchführung der Neuwahlen. Präsident bleibt auch nach 10 Jahren Norbert Helgath, sein Stellvertreter Gerd Riedl, Kassier Bernhard Grießl und Schriftführerin Niki Bergmann bleiben ebenfalls im Amt. Auch die beiden Beisitzer Martin Hönig und Monika Meiler wurden im Amt bestätigt. Die Kasse prüfen weiterhin Hans Beer und Karl Heigl.

Viele Mitglieder geehrt

Einen anderen, neuen Weg ging man bei der Ehrung der Mitglieder, die seit der Gründung Mitglieder sind. Statt Urkunden, die irgendwo im Schubkasten verschwinden, so Helgath, gab es rote FCB-Handtücher mit dem Namen des Geehrten.

Jeweils ein Handtuch erhielten Jürgen und Iris Angermann, Mathias Bayerl, Hans Beer, Erhard Bock, Robert Dollhopf, Michael Eckert, Felix Etzler, Alois und Bernhard Grießl, Daniela, Maria und Stefanie Grießl, Dominique Held, Agnes, Norbert und Sebastian Helgath, Franziska und Fabian Herzog, Martin Höhne, Petra und Uli Holler, Karl Kick, Monika, Gerhard und Roland Meiler, Alan Ribica, Gerd Riedl, Sebastian Schedl und Anna Christoph und Stephan Schieder. Für einige, alle, die seit der Gründung das gleiche Amt begleiten, gab es noch einen Fan-Schal „Rekordmeister“, eine Besonderheit, da dieser noch nicht auf dem Markt sei, so Helgath.

Großes soziales Engagement

Für Bürgermeister Dietmar Schaller steht der Fan-Club auf zwei Beinen, wenn nicht auf drei. Zum einen natürlich die Liebe zum FC Bayern, zum anderen in der Kameradschaft und Geselligkeit, als Drittes könnte man noch das soziale Engagement aufführen, siehe die Sachspenden an das Kinderheim St. Elisabeth. Schaller wünschte sich auch weiterhin eine Teilnahme am Pirker-Fest. Karlheinz Ströbert, Stellvertretender Vorsitzender der SpVgg Pirk, dankte dem Fan-Club für die Unterstützung Fußballabteilung und hofft auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Auch wenn sich die wiedergewählte Vorstandschaft erst treffen muss, eines steht schon fest, es wird eine Weihnachtsfeier geben und die Übertragungen der Fußballsiele werden im gewohnten Umfang weiterlaufen. Helgath dankte hier besonders der Gastwirtsfamilie Scheidler für die Bereitstellung von Sky – das sei keine Selbstverständlichkeit.

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