Evangelischer Frauenkreis lässt keine Langeweile aufkommen

Kaltenbrunn. Der Evangelische Frauenkreis wünscht sich für die Zukunft junge Mitglieder, um den Fortbestand langfristig zu sichern.

Ein Teil des Leitungsteams des EFK mit Christa Heidrich, Annerose Harrer, Irmgard Kummer, Monika Mühlbach, Emma Kummer, Brunhild Witzl (von links), nicht im Bild Elisabeth Behncke und Annedore Kick. Bild: Siegfried Bock

Im evangelischen Frauenkreis (EFK), in dem sich auch Katholiken wohlfühlen, ist etwas gewachsen und es wird guter Zusammenhalt gepflegt. Dies zeigte sich in der Generalversammlung im schön dekorierten Gemeindehaus in Kaltenbrunn.

Konsequente Verjüngung

Das Führungsteam erhielt für weitere zwei Jahre ein Mandat. Vorsitzende Christa Heidrich beschränkte allerdings ihre Amtszeit auf nur noch ein Jahr. „Ich bin jetzt 75 und 2023 sind es dann 30 Jahre.“ Sie wolle auch keinen Altenclub, weshalb eine Verjüngung des Frauenkreises – nur ein Mitglied ist unter 50 – dringend geboten sei.

Im Amt blieben zweite Vorsitzende Annerose Harrer, Schriftführerin Irmgard Kummer und Kassenverwalterin Monika Mühlbach. Beisitzer sind weiterhin Anita Braun, Elisabeth Behncke, Annedore Kick, Emma Kummer und Brunhilde Witzl.

Immer aktiv gewesen

„Ich habe schon wunderbare Mitarbeiter, und wir waren trotz der Pandemie nicht untätig“, zog Heidrich ihr persönliches Fazit. Irmgard Kummer verdeutlichte teilweise in Reimen, dass in 2020 und 2021 wenigstens ein Vortrag über Palliativversorgung und Hospizarbeit sowie drei Besichtigungsfahrten (Vilsquelle/Hüthäusl, Amberger Kaolinbahn, Bandoneon-Werkstatt) möglich waren. Hinzu kam ein Treffen beim „Leinerbauern“ in Oed.

Durch drei Sterbefälle und drei Neuzugänge (Elfriede Brandel, Inge Stahl, Agnes Koppmann) zählt die Gemeinschaft unverändert 63 Mitglieder.

Die Kasse stimmt

Monika Mühlbach überraschte mit einem Plus für die beiden vergangenen Jahre. Mit 500 Euro wurden die Flutopfer im Ahrtal unterstützt. Aufgrund der angespannten finanziellen
Situation in den Kirchengemeinden will sich der Frauenkreis mit einer Spende an den Heizkosten beteiligen.

Die frühere Kirchenpflegerin Christa Malzer betonte die Wichtigkeit des jährlichen Kirchgelds, weil es in der Gemeinde bleibt. Darüber sollte man nachdenken. Auch Ehrenamtliche würden weiterhin gebraucht, um das kirchliche Leben am Laufen zu halten. An Vorschlägen für weitere Unternehmungen mangelte es nicht und das Programm für dieses Jahr verspricht wiederum Vielfalt. „Nimm das Leben ernst, aber hänge ihm keine Gewichte daran“, schloss Heidrich.

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