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Facetten jüdischer Geschichte in der Nordoberpfalz

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Weiden. Dr. Sebastian Schott gibt einen Vortrag über das jüdische Leben in der Oberpfalz zum Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Die Bürgermeister unterstützen die Initiative gegen Antisemitismus.

Bürgermeister Reinhold Wildenauer (links) und Dr. Sebastian Schott (rechts) beim Vortrag über das jüdische Leben in der Oberpfalz. Bild: Stadtarchiv Weiden.

Bürgermeister Reinhold Wildenauer begrüßte im Kulturzentrum Hans Bauer die Gäste, die zum Vortrag "1.000 Jahre jüdisches Leben zwischen Donau und Waldnaab: Facetten jüdischer Geschichte in der Oberpfalz“ gekommen sind.

Der Abend mit Dr. Sebastian Schott, Stadtarchiv Weiden, war Teil des Programms „2021 Jüdisches Leben in Deutschland“, das die Veranstaltungen zum Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ in der mittleren und nördlichen Oberpfalz koordiniert.

Geschichte des jüdischen Lebens in unserer Region

Der Referent gab interessante und wertvolle Einblicke in die Geschichte des jüdischen Lebens in unserer Stadt und unserer Region. Spätestens seit der ersten Nennung eines Juden in Regensburg im Jahre 981 leben Menschen jüdischen Glaubens nachweislich auf dem Gebiet der heutigen Oberpfalz.

Sein Vortrag behandelte entscheidende Ereignisse im über 1000-jährigen Zusammenleben von Juden und Nichtjuden im Gebiet zwischen Donau, Fränkischem Jura, Fichtelgebirge und Böhmischer Grenze. Aktuell gibt es jüdische Gemeinden in Weiden, Amberg und Regensburg mit heute über 2.000 Mitgliedern.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Antisemitismus mehr ist als ein Angriff auf Jüdinnen und Juden, es ist ein Angriff auf die Grundwerte der Demokratie. Oberbürgermeister Jens Meyer setzt daher ein klares Zeichen und unterstützt die Initiative Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gegen Antisemitismus.

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