Familien-Musical Wakatanka in der vollbesetzten Stadthalle Erbendorf

Erbendorf. Der Verein Abenteuer Kultur lud zu einer bunten und spannenden Abenteuer-Reise in die Stadthalle ein.

Ein großes Orchester, sowie ein Chor mit Cowboys und Indianern, als auch Gesangssolisten und Darsteller erzählten die Geschichte des „Kleinen Bären“ (Leon Leitgeb), der sich mit den anderen Kindern des Wakatanka-Dorfes auf große Abenteuerreise begab. Die Männer des Dorfes hatten schon seit Wochen keinen Erfolg mehr bei der Büffeljagd und so beschlossen die Kinder, es selbst in die Hand zu nehmen und die Büffel zu suchen, die vom feuerspeienden Eisenross des weißen Mannes vertrieben wurden.

Alle waren mit Feuereifer dabei

Im Dauerlauf ging es durch die Prärie, schleichend durch die Wolfsschlucht, schwimmend über den Fluß, stapfend durch den Sumpf und über die Berge zu einem Westerndorf. Ein Macho-Cowboy, gesungen von Heinz Uhl, hatte einen Whiskey zu viel getrunken und suchte Streit mit den Indianerkindern, wo aber die drei Bardamen beherzt eingriffen und ihn zurückhielten. Die Kinder trafen auf den Farmerjungen Tobi (Niklas Käs) mit seinem Pferd Hottehüh der ihnen half den Westwind (Anja Sporer) zu rufen und den Weg zu den Büffeln zu finden.

Alle Kinder machten sich gemeinsam mit Tobi auf den Rückweg, wo ein großes Freudenfest zur gesunden Heimkehr der kleinen Ausreißer gefeiert wurde. Häuptling Wachsames Auge (Rudolf Schoepke) bedankte sich bei dem Farmerjungen und schloss Frieden zwischen den Völkern.

Foto: Stefan Faltenbacher
Foto: Stefan Faltenbacher
Foto: Manuela Bergmann
Foto: Manuela Bergmann
Foto: Stefan Faltenbacher
Foto: Stefan Faltenbacher
Foto: Manuela Bergmann
Foto: Manuela Bergmann
Foto: Sandra Tretter
Foto: Sandra Tretter
Stefan Faltenbacher
Stefan Faltenbacher
Manuela Bergmann
Sandra Tretter

Bevor das Programm startete, konnte man sich durch verschiedene Früherziehungs-, Blas- und Streichinstrumente durchprobieren und sich über das Angebot des Vereins informieren. Durchs Vorprogramm führte das kleine bunte Chamäleon, namens „Kulteleon“ und Jessica Müller mit lustigen Anekdoten und Witzen. Auftritte hatten die Früherziehungskinder, die jeden Freitag im Erbendorfer Kulturspeicher trainieren, zusammen mit den Kindern des evangelischen Kindergartens Regenbogen, die alle mit Feuereifer und sichtlichem Spaß dabei waren.

Auch die Streicher- und Bläserklasse hatten eine Vorführung mit Super Trouper, Old McDonald, Ode an die Freude, Finlandia, sowie Wilhelmus, der niederländischen Nationalhymne. Souverän leitete Dirigent Markus Werner alle Gruppen und führte bei dem Musical das Orchester, den Chor und die Solisten gekonnt durch die Aufführung.

Zu Gunsten der Nachwuchsarbeit fand, passend zur Jahreszeit, ein Adventskranz-Verkauf statt, sodass den Besucher der Vorweihnachtsstress ein bisschen abgenommen wird und sie mehr Zeit für die Kultur haben.

„Deutschland sucht den Weihnachtsmann“

Ein weiteres Musical mit dem Titel „Deutschland sucht den Weihnachtsmann“ ist bereits am 9. Dezember in der Erbendorfer Stadthalle geplant. Es handelt von einer lustigen Geschichte über einen Weihnachtsmann, dessen Vorliebe für die selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen seiner Frau, ihm zum Verhängnis wird. Herzliche Worte des Dankes bekundete Bürgermeister Johannes Reger und die Kindergartenleiterin Tanja Heider, die sich freuen, dass kulturell so viel in Erbendorf geschaffen wurde.

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