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Faschingsverein: Müllsammeln statt maschkern

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Pressath. Ramadama statt Remmidemmi! Der Faschingsverein Pressath, darunter fast die ganze Jugendgarde, zeigen Engagement! Sie sammelten den Müll von zahlreichen Abfall-Hotspots in Pressath.

Der Pressather Faschingsverein, darunter fast die ganze Jugendgarde, veranstalten eine große Ramadama-Aktion. Foto: Bernhard Piegsa

Den symbolischen Startschuss in Form des Vereinsschlachtrufs „PFV – Peng Peng“ gaben Vereinspräsident Martin Reis und Bürgermeister Bernhard Stangl am Samstag für das einwöchige Großreinemachen in Pressaths Fluren, zu dessen Auftakt sich rund 20 Aktive des Pressather Faschingsvereins (PFV), darunter fast die gesamte Jugendgarde, beim Bauhof eingefunden hatten.

Faschingsfreunde werden zu "Saubermänner und -frauen" 

Von der Stadt mit Müllsäcken, Handschuhen und Abfallgreifern ausgerüstet, begeben sich die Faschingsfreunde noch bis 16. Mai in „coronakonform“ zusammengesetzten Kleingruppen oder als „Einzelgänger“ auf die Fahndung nach unerwünschten Abfall-„Visitenkarten“ gedankenloser Umweltfrevler

„Jeder kann sich beim Bauhof nach Bedarf ‚Arbeitsgerät‘ holen und nach Belieben zu jeder Tageszeit auf Ausputztour gehen, und wir freuen uns, wenn auch noch weitere Mitglieder mitmachen“, instruierte Martin Reis die „Saubermänner und -frauen“. Um die Entsorgung der voraussichtlich beachtlichen Kehricht-Kollektion werde sich die Stadt kümmern.

Diese Abfall-Hotspots wurden gereinigt

Schwerpunktmäßig wolle man den Bereich von der Kahrmühle bis zur „Scheibe“ einschließlich des stark vermüllten Parkplatzes an der Bundesstraße 470, die Troschelhammerer und Zintlhammerer Fluren, die Kiesibeach-Umgebung und die „Lanz“ zwischen Zintlhammer und Riggau nach Unrat absuchen, riet Reis. Bekannte „Abfall-Hotspots“ seien auch alle Rad- und Wanderwege.

Bürgermeister Stangl dankte dem PFV für die Unterstützung der Stadt bei der Sauberhaltung der Wege und Fluren, womit der Verein ein „Vorbild und Beispiel“ abgebe. Dies sei für ihn und seine Mitstreiter Ehrensache und auch ein Stück weit Ausdruck von „Zivilcourage“, entgegnete Martin Reis: „Wir sind ein Teil unserer Heimatstadt, die unsere Arbeit mitträgt und anspornt, und wir freuen uns, wenn wir sie schöner und sauberer machen und ihr nicht nur durch unsere regulären Aktivitäten, sondern auch auf diese Weise etwas zurückgeben können.“

Faschingsverein ist ganzjährig aktiv 

Obendrein, so der PFV-Vorsitzende, rufe man den Mitbürgern ins Bewusstsein, dass der PFV nicht nur ein Verein für die „tollen Tage“, sondern das ganze Jahr hindurch tätig sei: „Wir sind im Grunde eine Art Ganzjahres-Sportverein mit beständigem Training.“

Unter den derzeitigen Gegebenheiten sei die Vereinsarbeit freilich stark eingeschränkt, die Auftritte der Saison 2020/21 habe man komplett absagen müssen: „Umso mehr freuen wir uns, nun auf andere Weise aktiv sein und uns bei den Pressathern in Erinnerung bringen zu können.“
 

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