„Feiertags-Küken“ sind quicklebendig und wohlgenährt

Floß. Stolze Storchen-Eltern präsentieren ihren Nachwuchs. Das Pärchen auf dem Mast bei der Spezialtiefbaufirma Gollwitzer GmbH hat erneut drei Küken im Nest.

Stolz präsentieren die beiden Flosser Störche ihren Nachwuchs. Bild: Stephan Landgraf
Stolz präsentieren die beiden Flosser Störche ihren Nachwuchs. Bild: Stephan Landgraf
Viel Arbeit haben die Storchen-Eltern mit ihren drei Küken: Abwechselnd kümmern sie sich um Futter. Bild: Stephan Landgraf
Viel Arbeit haben die Storchen-Eltern mit ihren drei Küken: Abwechselnd kümmern sie sich um Futter. Bild: Stephan Landgraf
Die drei Storchen-Küken betteln eifrig und vehement bei ihrer Mama um Futter. Bild: Stephan Landgraf
Die drei Storchen-Küken betteln eifrig und vehement bei ihrer Mama um Futter. Bild: Stephan Landgraf
Die Freude bei den Jungvögeln ist groß, wenn der Papa Nahrungsnachschub liefert. Bild: Stephan Landgraf
Die Freude bei den Jungvögeln ist groß, wenn der Papa Nahrungsnachschub liefert. Bild: Stephan Landgraf
Stephan Landgraf
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Gierig strecken sie ihre kleinen Köpfchen nach oben. Die Münder sind weit aufgerissen, die drei Küken haben Hunger. Für die Eltern, das Flosser Storchen-Paar, das sich dieses Jahr am 8. März März zum dritten Mal nach 2020 auf dem Masten bei der Spezialtiefbaufirma Gollwitzer GmbH angesiedelt hatte, bedeutet das jede Menge Arbeit.

Nachwuchs bei den Störchen

Während ein Alt-Vogel auf Futtersuche unterwegs ist, bewacht der andere den Nachwuchs, hegt und pflegt ihn. „Seit Anfang Mai haben wir Gewissheit. Unsere Störche haben Nachwuchs“, sagt Andrea Gollwitzer, die sich um das wieder nach Floß zurückgekehrte Storchen-Paar kümmert. „Wie schon im letzten Jahr befinden sich drei Küken im Nest.“ Die sind wiederum quicklebendig und wohlgenährt.

„Richtig gut in Schuss“

Der Unterschied zum traurigen 2021, in dem alle aufgrund der kalten und nassen Witterung nicht durchgekommen waren, ist dabei jedoch: Heuer spielt das Wetter perfekt mit und zudem ist das Nahrungsangebot rund um Floß reichhaltig. Die drei Küken sind daher „richtig gut in Schuss“ und werden, so Gollwitzers Hoffnungen, dieses Mal alle überleben.

30 Tage Brutzeit

Nach der Rückkehr der erwachsenen Vögel Anfang März, begannen sie Ende des Monats mit dem Ausbrüten der Eier. Etwas über 30 Tage, so lange brüten in der Regel die Störche, musste gewartet werden, bis die auf dem Mast bei der Firma ansässig gewordenen Störche endlich in rund 17 Metern Höhe einen ersten Blick auf ihren Nachwuchs gewährten.

Am Feiertag geschlüpft

Pünktlich zum Feiertag am 1. Mai waren alle drei Küken geschlüpft. „Nach etwa zwei Monaten werden die Nesthocker flügge, werden aber noch weitere zwei bis drei Wochen von den Eltern mit Nahrung versorgt. Nach etwa zweieinhalb Monaten werden die jungen Weißstörche selbständig“, erklärt Gollwitzer.

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