Festnahme und verbotene Waffen – Bundespolizei beschlagnahmt „Pump-Gun“

Waidhaus. Die Bundespolizei kontrollierte in der Kontrollstelle an der A6 einen Mann (32). Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde.

Mit einer als Pump-Gun nachempfundenen Softair-Waffe wollte ein Mann einreisen. Die Waffe war verboten, weil sie kein Prüfzeichen und eine Geschossenergie über 2,5 Joule aufwies. Foto: Bundespolizei

Der Mann war in einem Fernreisebus von Prag nach Paris unterwegs, als die Bundespolizisten die Insassen kontrollierten. Zum einen suchte ihn die Staatsanwaltschaft Bayreuth, weil er noch eine Geldstrafe von 400 Euro und 90 Euro Verfahrenskosten offen hatte. Er war wegen Diebstahls zu dieser Summe verurteilt worden.

Weiterhin suchte die Staatsanwaltschaft Ravensburg den Mann, weil er eine weitere Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro zuzüglich Kosten von 81 Euro nicht bezahlt hatte. Die Strafe resultiert aus einer Verurteilung wegen „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen“ (§ 201a Strafgesetzbuch). Die fällige Summe konnte der Mann nicht begleichen. Daher wird er im Laufe des Donnerstags in die JVA Weiden eingeliefert.

Verstöße gegen das Waffengesetz

Die Bundespolizisten registrierten in der Kontrollstelle auch drei Verstöße gegen das Waffengesetz. Ein Mann (50) führte eine Softair-Waffe in Form einer Pump-Gun ohne Prüfzeichen und einer Geschossenergie über 2,5 Joule mit sich.

Ein weiterer Mann (28) wollte mit einem verbotenen Reizstoffsprühgerät einreisen und ein 30-Jähriger war mit einem Elektroimpulsgerät unterwegs. Zu guter Letzt entdeckten die Beamten bei zwei Männern (32 und 27) je ein verbotenes Springmesser. Alle fünf Personen waren ihre Waffen los und erhielten eine Anzeige nach dem Waffengesetz.

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