Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr – Laserpointer sind kein Spielzeug

Plößberg. Ein Pilot einer Passagiermaschine wurde mit einem Laserpointer geblendet. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.

Laserpointer Licht Farbe dunkel rot Symbol
Symbolbild: pixabay

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter haben am 4. August gegen 22.45 Uhr den Piloten einer Passagiermaschine mittels eines grünen Laserpointers geblendet. Das Flugzeug befand sich im Anflug auf den Nürnberger Flughafen. Aufgrund der Positionsbestimmung des Flugzeugs wird nach Angaben des Piloten als Standort des oder der Unbekannten der Gemeindebereich Plößberg vermutet.

Die durchaus gefährliche Blend-Aktion dauerte rund 40 Sekunden an. Der Flugzeugführer wurde durch die Aktion nicht verletzt, eine Gefahr für die Passagiere bestand durch die Aktion glücklicherweise nicht.

Blenden mit dem Laserpinter

Das Blenden des Piloten mit einem Laserpointers stellt den Straftatbestand des Gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr dar. Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen übernommen und bitte Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, sich unter der Telefonnummer 0961/401-2222 zu melden.

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