Grafenwöhr feiert verspätete „Silberhochzeit“ mit der Partnergemeinde Grafenwörth

Grafenwörth/Grafenwöhr. Verspätete Silberhochzeit feierten die zwei Gemeinden beim Partnerschaftstreffen im österreichischen Grafenwörth.

Keine Partnerschaft zum Ausruhen in
den Liegestühlen ist die
Dreiecksbeziehung von Grafenwöhr, vertreten durch Bürgermeister Edgar Knobloch (von links), Roberto Umberto
Natalie, Italienbeauftragter,
Grafenwörths Bürgermeister Alfred
Riedl, Bürgermeister Piero Lundardi aus Serravalle-Pistoiese und Bürgermeister Markus Landauer aus Raiding im Burgenland. Foto: Gerald Morgenstern
Keine Partnerschaft zum Ausruhen in den Liegestühlen ist die Dreiecksbeziehung von Grafenwöhr, vertreten durch Bürgermeister Edgar Knobloch (von links), Roberto Umberto Natalie, Italienbeauftragter, Grafenwörths Bürgermeister Alfred Riedl, Bürgermeister Piero Lundardi aus Serravalle-Pistoiese und Bürgermeister Markus Landauer aus Raiding im Burgenland. Foto: Gerald Morgenstern
Wolfgang Bräutigam (rechts) führte mit
seiner Frau Regina und Theaterspielern
aus Grafenwörth den Sketch „Die Verspätete Silberhochzeit“ auf. Foto: Gerald Morgenstern
Wolfgang Bräutigam (rechts) führte mit seiner Frau Regina und Theaterspielern aus Grafenwörth den Sketch „Die Verspätete Silberhochzeit“ auf. Foto: Gerald Morgenstern
Hans Heindl, Anita Stauber, Gerald Morgenstern, Werner
Hößl und Peter Ribakauskas (von links) boten traditionelle Oberpfälzer Wirtshausmusik und G´stanzeln.
Hans Heindl, Anita Stauber, Gerald Morgenstern, Werner Hößl und Peter Ribakauskas (von links) boten traditionelle Oberpfälzer Wirtshausmusik und G´stanzeln.
Lieder von Elvis Presley sang Hannes
Winkler begleitet von der Militärmusik
Niederösterreich. Foto: Gerald Morgenstern
Lieder von Elvis Presley sang Hannes Winkler begleitet von der Militärmusik Niederösterreich. Foto: Gerald Morgenstern
Viel Herzlichkeit erfahren in Grafenwörth die
Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Die
Frauen in ihren Trachten tischten beim
„Fest der Nationen“ Köstlichkeiten aus
ihrer Heimat auf. Foto: Gerald Morgenstern
Viel Herzlichkeit erfahren in Grafenwörth die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Die Frauen in ihren Trachten tischten beim „Fest der Nationen“ Köstlichkeiten aus ihrer Heimat auf. Foto: Gerald Morgenstern
Gerald Morgenstern
Foto: Gerald Morgenstern
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Gerald Morgenstern

„In Vielfalt verbunden“ war das Motto des dreitägigen Partnerschaftreffens im niederösterreichischen Grafenwörth. Mit den österreichischen Freunden und Gästen aus Serravalle in Italien und Raiding im Burgenland wurde die „Dreiecksbeziehung“ gebührend gefeiert. Beim „Fest der Nationen“ zeigten die Partner auch ihre Verbundenheit zur Ukraine.

Seir 1995

1995 wurde die Partnerschaftsurkunde zwischen Grafenwöhr und Grafenwörth unterzeichnet, die gemeinsame Feier der Silberhochzeit konnte wegen Corona jedoch erst heuer erfolgen. Beim „Come Together“ hieß Grafenwörths Bürgermeister Alfred Riedl die Grafenwöhrer Delegation, die Burgenländer aus Raiding mit Bürgermeister Markus Landauer und Bürgermeister Piero
Lundardi
aus Serravalle-Pistoiese in der Toskana willkommen. Viel Herzlichkeit und hervorragende Bewirtung gab es durch Winzer und Vereine wie der Grafenwörther Feuerwehr, die von Helfern aus der Oberpfalz unterstützt wurde.

Großes Programm

Auftakt des Besuchsprogramms war im Haus der Musik. Informationen gab es bei den
Ausstellungen „EuropeDirect“ und „100 Jahre Niederösterreich“, zu sehen waren auch Bilder von Schülern aus den drei Partnergemeinden. Vorgestellt wurden Projekte der Gemeinde und im
Gewerbegebiet konnten sich die Gäste von der Küffnerkunst in der Fassbinderei Benniger überzeugen. Winzerin und Sommelière Andrea Öhlzelt präsentierte ihren Weinbaubetrieb. Kulinarisch verwöhnt wurden die Delegationen beim Mittagessen im Gasthaus des Haubenkochs Toni Mörwald.

Sketch und Weinerlebnis

„Die verspätete Silberhochzeit“ war Titel des Sketches aus der Feder von Wolfgang Bräutigam, den er zusammen mit seiner Frau Regina und den Grafenwörther Theaterspielern zum Besten gab. Das „Weinerlebnis Sandgrube 13“ der Winzergenossenschaft Krems stand am Nachmittag auf dem Programm.

Höhepunkt Festakt

Höhepunkt am Abend war der Festakt zum Partnerschaftsjubiläum im Haus der Musik. Die Bürgermeister stellten die Besonderheiten ihrer Gemeinden aus den Dreiecksbeziehungen vor. Als Gastgeschenk übergab Bürgermeister Edgar Knobloch ein Holzrelief mit den Städtewappen, das der Nordgaupreisträger und Künstler Günter Mauermann gestaltet hatte. Es folgten musikalische Beiträge der Gäste. Unter dem Namen „D´Groufawehra“ präsentierten mit Quetschn, Teufelsgeige und Waschbrett Hans Heindl, Gerald Morgenstern, Werner Hößl, Peter Ribakauskas und Anita Stauber traditionelle Oberpfälzer Wirtshausmusik und selbstverfasste
G´stanzeln. Viel Beachtung fand auch das Buch der neu aufgelegten Partnerschaftschronik von Fritz Ploiner.

Als musikalischer Höhepunkt schloss sich das Abendkonzert der Militärmusik Niederösterreich an. Die jungen Musiker begeisterten mit Marschmusik, Swingrhythmen und Soloeinlagen. Zur
Überraschung trat Hannes Winkler mit Liedern von Elvis Presley auf. Ehrengast des Abends war der frischgekürte Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, Rudolf Striedinger.

Fest der Nationen

In der Grafenwörther Pfarrkirche wurde am nächsten Tag ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert. Beim „Fest der Nationen“ auf dem Marktplatz durfte Bürgermeister Alfred Riedl vor dem
Frühschoppen das mitgebrachte Fass Eslarner Rebhuhn-Zoigl anzapfen, Edgar Knobloch erläuterte die Besonderheit des Zoigl-Biers.

Gut eingebunden in Grafenwörth sind die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Die Frauen in ihren
Trachten tischten beim Fest viele Köstlichkeiten aus ihrer Heimat auf.

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