Wirtschaft

Handwerk ist nicht nur Beruf, sondern Berufung

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Weiden. Die Handwerksammer überreichte 26 Handwerksmeistern den Goldenen Meisterbrief. Mit der Urkunde wird die berufliche Lebensleistung gewürdigt.

In der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald ehrte die Handwerkskammer ihre 26 „Goldenen“ Handwerksmeister. Es gratulierten HWK-Vizepräsident Christian Läpple (zweite Reihe, rechts), Geschäftsführer Alexander Stahl (zweite Reihe, links) und die Ehrengäste. Foto: Foto Kraus

Für jahrzehntelange Verdienste im Handwerk ehrte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald 26 Handwerksmeister verschiedener Gewerke mit dem Goldenen Meisterbrief und dem goldenen Abzeichen „M“. Diese Ehrung erhalten Handwerker, die vor mindestens 35 Jahren die Meisterprüfung oder eine vergleichbare Prüfung in Ostbayern abgelegt haben und seither selbstständig oder angestellt in dieser Funktion tätig sind.

35 Jahre Meisterleistungen im Handwerk

Der Vizepräsident der Handwerkskammer Christian Läpple dankte den Geehrten für ihre berufliche Lebensleistung im Handwerk. Sie seien der Motor für den Wirtschaftszweig Handwerk und stellten sich ihrer sozialen Verantwortung als Vorbilder innerhalb ihres Berufsstandes, Arbeitgeber und Ausbilder. Mit ihren charakteristischen Stärken wie Eigeninitiative, Selbstverantwortung und Innovationsbereitschaft, aber auch Traditionsbewusstsein tragen sie wesentlich zum Wohlstand unserer Region bei.

Der Goldene Meisterbrief bezeuge, dass sie ihre Handwerkskunst beherrschen und ihr Handwerk nicht nur Beruf, sondern Berufung sei. Neben der hohen Ausbildungs- und Arbeitsleistung der Meister betonte Läpple deren großen ehrenamtlichen Einsatz, der in keinem anderen Wirtschaftszweig so hochgehalten werde wie im Handwerk.

Vorbilder für Junghandwerker

Geschäftsführer Alexander Stahl betonte in seinen Abschlussworten den Wert der Goldenen Meister als Botschafter für das Handwerk. Jenseits von Imagekampagnen und Marketingstrategien seien sie es, die tagtäglich durch ihre Erfahrung und Kompetenz das Ansehen des Handwerks stärkten und dessen Karrieremöglichkeiten sichtbar machten.

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