Handy am Steuer bringt Brummifahrer in große Schwierigkeiten

Weiden. Es war eigentlich nur das Handy am Steuer, was den Polizisten zunächst auffiel. Als sie den Brummi aber näher unter die Lupe nahmen, kamen jede Menge Mängel zum Vorschein.

Weil der Brummi-Fahrer während der Fahrt mit dem Handy telefoniert hatte, wurde die Polizei überhaupt erst auf ihn aufmerksam. Symbolbild: Pixabay

Bei dem Hängerzug mit deutscher Zulassung schauten die Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Weiden am späten Donnerstag-Vormittag genauer hin. Ihnen war aufgefallen, dass der Brummifahrer (48) während der Fahrt auf der A93 in Höhe Pirk telefonierte. Doch der selbstfahrende Unternehmer ahnte noch nicht, was noch auf ihn zukommen würde.

Reifen abgefahren

Der Lkw wurde in ein nahgelegenes Industriegebiet gelotst und dort einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten fest, dass ein Reifen der Vorderachse des Lkws nicht mehr die erforderliche Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimeter aufwies.

Sicherheitsprüfung fehlte

Weiterhin hatte der Unternehmer weder den Lkw noch den Anhänger zur längst fälligen Sicherheitsprüfung vorgefahren. Genauso wenig war das Kontrollgerät, das alle wichtigen Fahrdaten speichert, vorschriftsmäßig kalibriert worden. Außerdem ist er der Verpflichtung, alle Daten aus dem Kontrollgerät alle 90 Tage zu speichern, nicht nachgekommen.

Den Unternehmer hat mit einem Bußgeld von mehreren hundert Euro zu rechnen. Außerdem erhält er einen Punkt im Fahreignugnsregister.

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