Hauswirtschaft als attraktives Berufsbild

Tirschenreuth. Bis zu drei Jahre Zeit, Energie, Fleiß und großen Willen haben 37 Absolventinnen und Absolventen in Nabburg, Neustadt/WN, Tirschenreuth und Weiden in ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin beziehungsweise zum Hauswirtschafter investiert.

Die Absolventinnen aus Tirschenreuth. Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Die Absolventinnen aus Tirschenreuth. Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Die Absolventinnen aus Neustadt. Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Die Absolventinnen aus Neustadt. Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Die Absolventinnen und Absolventen aus Weiden. Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Die Absolventinnen und Absolventen aus Weiden. Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
 Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler
Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler

Nach der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung können nun 37 Absolventinnen und Absolventen aus der Region die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Hauswirtschafter“ führen.

Feiern bei der Zeugnisübergabe

Ihren Erfolg feierten sie im Seenario Restaurant am See in Tirschenreuth im Rahmen der feierlichen Freisprechungsfeier mit Übergabe der Zeugnisse und Urkunden. Diese erhielten sie vom leitenden Landwirtschaftsdirektor Johannes Hebauer, Leiter des Bereichs Landwirtschaft und Ernährung an der Regierung der Oberpfalz und der Prüfungsausschussvorsitzenden Kerstin Bauer und Cornelia Heimerl.

Ein attraktiver Beruf

Als ausbildende Fachkraft übernehmen die Absolventinnen und Absolventen hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen. Dazu gehören unter anderem die Ernährung und Vorratshaltung, die Textilpflege sowie die Gestaltung und Pflege von Räumen, Wohnumfeld und Hausgarten.

Mit den erworbenen Kenntnissen in Arbeitsorganisation, Qualitätssicherung, Betreuung von Kindern, Senioren und Gästen sowie der Erstellung von hauswirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen, stehen ihnen viele unterschiedliche berufliche Möglichkeiten offen.

Der Ausbildungsweg zur Abschlussprüfung ist sowohl über eine dreijährige duale Ausbildung, über berufsbildende Schulen oder nach Vorbereitungslehrgängen als externer Prüfungsteilnehmer nach einer bereits abgeschlossenen Erstausbildung in einem anderen Beruf möglich.

Vielfältig einsetzbar

Zu den Arbeitsstätten zählen zum Beispiel landwirtschaftliche Haushalte mit Direktvermarktung, Gästeherbergen, soziale Einrichtungen wie Seniorenheime und Behinderteneinrichtungen, Großhaushalte in Krankenhäusern, Kurkliniken oder Tagungsstätten. Auch als Familienunterstützung (zum Beispiel beim Maschinenring) leisten die Absolventinnen und Absolventen wertvolle Unterstützung, vor allem bei in Not geratenen landwirtschaftlichen Familienbetrieben.

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