„Helfer vor Ort“ für Floß

Floss. Zwei engagierten Flossern ist es zu verdanken, dass die Marktgemeinde bald ihren eigenen „Helfer vor Ort“ Standort haben soll. 

Noah Lugert und Patrick Jung haben den Stein ins Rollen gebracht. Sie haben sich beim Bayrischen Roten Kreuz für ihre Gemeinde eingesetzt und so erreicht, dass sich die Führungskräfte des Kreisverbandes nach Rücksprache dazu entschieden haben, den Antrag auf einen „Helfer vor Ort“ (HVO) Standort der beiden Mitbürger stattzugeben und diesen beim Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung einzureichen und genehmigen zu lassen. Der Standort wird dann gemeinschaftstechnisch an die Bereitschaft Neustadt/WN angegliedert.

Floss: 130 Notfalleinsätze jährlich

Denn in Floß kommt es jährlich zu rund 130 Notfalleinsätzen. Außerdem ist es für Betroffene wichtig, dass möglichst schnell Hilfe kommt. Die „Helfer vor Ort“ können die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken und erste Sofortmaßnahmen einleiten. Überall dort in Bayern, wo es notwendig und sinnvoll ist und vor allem dort, wo die Anfahrt für den Rettungsdienst mehr als acht Minuten dauert, dürfen die HVO Standpunkte eingerichtet werden.

Demnächst wird es in Floß eine Informationsveranstaltung zu dem Thema geben. Wer gerne mithelfen will oder genauere Informationen braucht kann sich auch jetzt schon an die Marktgemeinde Floß wenden.

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